Borgward Isabella

DREI ECHTE LIEBHABER

IHRE GESCHICHTE

Dass Automobile der Marke Borgward in den letzten Jahrzehnten nicht in Vergessenheit geraten sind, ist der Verdienst engagierter Liebhaber. Sie haben das Andenken hochgehalten – und die legendären Automobile auf der Straße.

HENRY PRENEUX


Henry Preneux

Henry Preneux weiß noch genau, wann er sich in seinen ersten Borgward verliebt hat. In dem Bielefelder Stadtteil, in dem er aufwuchs und zur Schule ging, besaß ein Unternehmer eine elfenbeinfarbene Isabella TS de Luxe. „Als Grundschüler bin ich da jeden Morgen dran vorbeigelaufen“, erzählt der 66-Jährige. „Ich wusste natürlich, dass so eine Isabella ein richtig schnelles Auto war. Und fand sie mit ihren rundlichen Formen einfach bildschön.“ Das ist bis heute so geblieben.

OSKAR PFEFFER


Für Oskar Pfeffer war die Entscheidung klar. Sein erstes eigenes Auto konnte nur eine Isabella sein. Weil ihm 1960 noch das Geld für eine neue Isabella fehlte, musste es eine gebrauchte sein. Seither hat Oskar Pfeffers Begeisterung für die Marke nicht nachgelassen. Nicht einmal der Konkurs von 1961 konnte daran etwas ändern – Pfeffer knüpfte ein Netzwerk aus Borgward-Enthusiasten und begann in den Sechzigern, nach und nach Borgward-Fahrzeuge zu kaufen, für die sich kaum noch jemand interessierte.

Oskar Pfeffer

ULRICH KOBÖKE


Ulrlich Koböke

Ulrich Koböke besitzt eine der größten Sammlungen mit Borgward -Modellautos. „Ich genieße es einfach, jeden Tag von so vielen Borgwards umgeben zu sein”, erklärt er. Seine Sammlung beinhaltet einige absolute Raritäten, wie die 1:43 Kunststoffmodelle der Isabella und des Isabella Coupé, die auf Pappschachteln mit dem Borgward-Logo stehen. Die seltenen Stücke wurden den Borgward-Händlern gerne vom Werk als Geschenk für Kunden nahegelegt und exklusiv dafür produziert.