Borgward errichtet Werk in Bremen – Rückkehr einer Legende

Schlüsselerlebnis: Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der Borgward Group AG (2.v.r.) und der Bremer Bürgermeister Carsten Sieling (2.v.l.) beim symbolischen Schlüsseltausch anlässlich der Bekanntgabe, dass Borgward in Bremen wieder Automobile produzieren wird. Mit dabei der Bremer Wirtschaftssenator Martin Günthner (li.) und der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Borgward Group AG und Enkel des Firmengründers Christian Borgward.

Borgward kehrt nach Bremen zurück und baut eine Fertigung in dem norddeutschen Bundesland auf. „Mit unserer Rückkehr nach Bremen schlagen wir die Brücke von der Vergangenheit in die Zukunft“, so Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der Borgward Group AG.“ Bremen war bereits ab den 1920er Jahren die Heimat von Borgward, bis in die Wirtschaftswunderzeit produzierte der deutsche Automobilkonzern mit den Marken Borgward, Lloyd und Goliath hier rund 1,2 Millionen Fahrzeuge. Der Baubeginn für die neue Fertigung ist für Anfang 2017 geplant, Produktionsstart ist im darauffolgenden Jahr 2018. Premierenmodell wird das SUV Borgward BX7 mit vollelektrischem Antrieb sein. Weiter geplant ist die Fertigung der Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle der Baureihe BX5.

Im Fokus des Fertigungsaufbaus steht die intelligente, „smarte“ Fabrik – der geplante Produktionsprozess wird sich systemtechnisch am Industriestandard 4.0 orientieren, die steigende Komplexität in der Automobilfertigung beherrschen und hocheffizient sein. Neben den bekannten Borgward-Zulieferern wie Continental, Kuka, Schäffler/SKF, BorgWarner, Webasto, Getrag werden bei der Fertigung vollelektrischer Fahrzeuge Bosch und der koreanische Elektronikkonzern LG entscheidende Rollen spielen.