BORGWARD entscheidet noch in diesem Jahr über neuen Produktionsstandort in Deutschland

  • Tom Anliker wird Vice-President Marketing and Sales Europe
  • Weltpremiere des BORGWARD BX5 und BX6 TS in Genf

Genf / Stuttgart, 29. Februar 2016 – Der Stuttgarter Automobilhersteller Borgward wird wieder in Deutschland Autos bauen. „BORGWARD ist sich seiner Verpflichtung als deutsches Unternehmen ebenso bewusst wie auch seiner erfolgreichen Geschichte. Daher werden wir noch in diesem Jahr eine Entscheidung bezüglich unseres Produktionsstandortes in Deutschland treffen“, sagte Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der BORGWARD Group AG, am Montagabend am Rande des Genfer Automobilsalons. In der Schweizer Metropole präsentierte BORGWARD als Weltpremiere seine neuen Modelle BX5 und BX6 TS. Aktuell prüft BORGWARD im Rahmen einer Machbarkeits-Studie intensiv mögliche Standorte, Lieferketten und Prozesse.

Zudem bekräftigte Walker, dass der Konzern zu seinen Zielen stehe. Der Absatz soll mittelfristig auf mehr als 500.000 Einheiten pro Jahr steigen. Der Markteintritt in den deutschsprachigen Ländern soll Ende 2017 erfolgen. „Wir werden in Deutschland und Europa zum Start mit Plug-in-Hybriden und reinen Elektrofahrzeugen auf den Markt kommen – zu attraktiven Preisen“, sagte Walker. Die reinen Elektrofahrzeuge sollen eine wettbewerbsfähige Reichweite von mehr als 250 Kilometern haben. Gleichzeitig strebt BORGWARD den Börsengang in naher Zukunft in Frankfurt an.

Wie die BORGWARD Group AG weiter mitteilte, wird Tom Anliker zum 1. März neuer Vice-President Marketing and Sales Europe. Der 53-Jährige bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Automobilbranche in verschiedenen Führungspositionen sowohl bei renommierten Premium- als auch bei Volumenmarken mit. Zuletzt war Anliker Managing Director bei Volvo Car Switzerland.