Das Produktionsprogramm
war mittlerweile so umfangreich, daß auch das riesige Geländer
der ehemaligen Hansa-Lloyd-Werke trotz einer Erweiterung zu klein wurden.
Daher entschlossen sich Borward und Tecklenborg 1937 ein 223.000 m²
großes Grundstück in Sebaldsbrück zu kaufen, auf dem
eine der vorbildlichsten Arbeitsstätten jener Zeit entstand. Diese
Fabrik war im Gegensatz zu vielen andern hell, sauber, mit viel Platz
und erholsamen Grünanlagen versehen.
Um das finanzielle Risiko tragen zu können wurde das Unternehmen
zwischenzeitlich in eine AG umgewandelt, aus der Tecklenborg dann nach
Unstimmigkeiten mit Borgward im September 1937 mit einer Abfindung von
4 Mill. RM austrat. 14 Tage später wurde die AG dann wieder in
eine Einzelfirma mit dem Name "Hansa-Lloyd-Goliath-Werke Carl F.W.
Borgward" umgewandelt.