Rab'bin Duasi
Göklerdeki Babamiz adin kutsal kilinsin
Egemenligin gelsin
Gökte oldugu gibi, yeryüzünde de Senin istegi olsun
Bugün bize gündelik ekmegimizi ver
Bize karsi suç isleyenleri bagisladigimiz gibi,
Sen de bizim suçlarimizi bagisla
Ayartilmamiza izin verme,
kötü olandan bizi kurtar
Çünkü egemenlik,
güç ve yücelik sonsuzlara dek Senindir
Amin.
Elçilerin Iman Açiklamasi
Gögün ve yerin Yaratani, her seye gücü yeten Baba,
Tek Tanri'ya ve O'nun biricik Oglu Rabbimiz Mesih
Isa'ya inaniyorum.
O, Kutsal Ruh'tan vücut buldu
ve bakire Meryem'den dogdu.
Pontius Platus zamaninda aci çekerek
çarmiha gerildi;
öldü ve gömüldü; ölüler diyarina indi,
üçüncü gün ölüler arasindan dirildi,
göge çikti, her seye gücü yeten Baba'nin
saginda oturdu;
oradan dirileri ve ölüleri yargilamak için
tekrar gelecektir.
Kutsal Ruh'a,
Kutsal evrensel kiliseye,
kutsallarin birligine,
günahlarin affina,
ölülerin dirilisine
ve sonsuz yasama inaniyorum. Amin.
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Lebewohl, Ankara
von Daniel Pipes
2. September 2011
http://de.danielpipes.org/blog/2011/09/lebewohl-ankara
Englischer Originaltext: Goodbye Ankara
Übersetzung: H. Eiteneier
Einen Botschafter auszuweisen ist das diplomatische Äquivalent einer Ehefrau,
die ihren Mann aus dem Schlafzimmer auf das Sofa Wohnzimmer verbannt. Es mag
nur vorübergehend sein, aber es schmerzt.
Ankaras heutige Entscheidung den israelischen Botschafter rauszuwerfen (der
ohnehin in ein paar Tagen gegangen wäre), signalisiert wahrscheinlich mehr
als eine flüchtige Entfremdung. Zum einen, weil es auch die Beziehungen
um fünf Ebenen der diplomatischen Ränge in der Botschaft herunterfährt,
alle Militärabkommen außer Kraft setzt und vielleicht feindselige
Schritte bezüglich Wirtschaft, Diplomatie und Sicherheit fördert.
Zum zweiten, weil das in eine tiefgreifende Neuorientierung der türkischen
Außenpolitik passt, die derzeit erfolgt und mit der sie sich vom Westen
ab- und einer islamistischen Perspektive zuwendet, die dem ähnelt, aber
subtiler ist, als das, was aus Riyadh und Teheran kommt.
Obwohl ich enttäuscht und betrübt von der in der Türkei stattfindenden
Verschiebung bin – erst vor einem Jahrzehnt sah ich sie als Modell der
Moderne und der Moderation, der andere Muslime folgen könnten – bin
ich doch auch zufrieden zu sehen, dass der israelische Abgesandte seine Koffer
packt und Ankara verlässt, denn dieses kleine Drama hilft jedem, der bezüglich
Recep Tayyip Erdogan und der AKP immer noch kurzsichtig ist, zu verstehen, wie
stark sie die Türkei als einen dem Westen feindlich gesinnten Staat repositionieren.
Ich habe früher schon die Auffassung vertreten und wiederhole sie hier:
Da sie kein Verbündeter mehr ist, ist es an der Zeit die türkischen
Regierung aus der NATO-Allianz aufzuheben oder zumindest außer Kraft zu
setzen.
"Die
Demokratie ist der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen
sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme
und die Gläubigen unsere Soldaten."
Recep Tayyip Erdogan, türkischer Ministerpräsident 1997 Quelle: Die
Welt, 22.9.2004
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Istanbul - Nach der Ermordung des apostolischen Vikars für Anatolien, Bischof Luigi Padovese, kommen nun erschütternde Details über seine letzten Minuten zutage.
Demnach schnitt ihm der Täter von hinten den Hals durch, mit dem Ruf "Allahu Akbar" (Gott ist groß) siehe Anmerkung. Auf Anfrage dieser Zeitung sagte der apostolische Vikar in Istanbul, Bischof Louis Pelatre, man habe keinerlei Hinweis auf einen politischen oder religiösen Hintergrund. Auch Papst Benedikt XVI.
Von Boris Kalnoky
hier weiterlesen
Anmerkung: Allahu Akbar bedeutet nicht wie fälschlicher Weise immer wieder übersetzt, Gott ist groß, sondern Allah ist größer!
Größer als alles Vorstellbare, größer als jede andere Religion, größer als jede andere Staatsform etc.
Bischof Luigi Padovese in der Türkei getötet Chauffeur mordete nach „religiöser Eingebung“
Nach dem schrecklichen Mord an dem katholischen Bischof Luigi Padovese in der Türkei hat sein Chauffeur die Tat gestanden. Murat Altun: Ich habe ihn wegen einer „religiösen Eingebung" ermordet.
Seine Mutter hält ihn allerdings für geistig gestört!
Auch Altuns Anwalt, Cihan Önal, sagte, der 26-Jährige sei nicht zurechnungsfähig. Er soll erst vor einem Monat aus einer psychiatrischen Klinik entlassen worden sein.
hier weiterlesen
http://www.bild.de/BILD/news/2010/06/04/bischof-padovese/wegen-religioeser-eingebung-ermordet.html
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Erklärung zur Seeblokade gegenüber der israelfeindlichen Hamas:
05.06.2010
Israels Image wurde am Montag schwer beschädigt, als israelische Marinesoldaten ein Schiff mit Hilfsgütern auf dem Weg nach Gaza stürmten und dabei neun “Friedensaktivisten” ums Leben kamen. Diese Aktion wirft Fragen auf – warum hat Israel das Schiff gestürmt? Warum wurde tödliche Gewalt eingesetzt? Warum hat Israel das Schiff nicht nach Gaza durchgelassen? Warum blockiert Israel überhaupt den Gazastreifen?
Kriegszustand Israel-Gazastreifen
Beginnen wir mit den Fakten. Seit die Hamas 2007 die Kontrolle an sich riss, ist sie de facto der Herrscher im Gazastreifen. Als Machthaber hat sie Israel angegriffen. Daher hat Israel erklärt, sich im Kriegszustand mit dem von der Hamas regierten Gazastreifen zu befinden. Gleichzeitig hat Israel regelmäßig zu verstehen gegeben, dass friedliche Beziehungen aufgenommen würden, wenn die Hamas zu einem friedlichen Miteinander mit Israel bereit wäre.
Seeblockade
Aufgrund dieses Kriegszustandes setzt Israel eine Militär- und Seeblockade durch. Diese Blockade ist nicht darauf ausgerichtet, den Gazastreifen in Unterordnung zu hungern; sie ist dazu da, der Hamas die Möglichkeit zu nehmen, effektiv zu kämpfen. Artikel 23 der vierten Genfer Konvention (die den Schutz von Zivilisten im Kriegsfall betrifft) stellt klar, dass Güter, die in das Feindgebiet gelangen und den feindlichen Kriegsbemühungen dienen, blockiert werden dürfen. Israel setzt eine Seeblockade durch, weil die Hamas in der Vergangenheit auf dem Seeweg Waffen eingeführt hat. Israel will, dass alle Güter, die in den Gazastreifen eingeführt werden, die Landgrenze zwischen Israel und Gaza passieren. Auf diese Weise kann Israel die Güter kontrollieren, sicherstellen, dass sie keine Waffen oder Kriegsgerät enthalten und sie dann durchlassen.
Hilfe oder Konfrontation?
Und viele Güter werden durchgelassen. Letztes Jahr überquerten ca. 738 000 Tonnen an Hilfsgütern die Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen.
Das sind mehr als 2000 Tonnen pro Tag. Im Gegensatz dazu beförderte die aufgebrachte Flottille 10 000 Tonnen, das entspricht nur fünf Tagen an der Gaza-Israel-Grenze. Der Flottille ging es nicht darum, die humanitäre Lage zu verbessern; es ging um eine Konfrontation mit Israel. Israel erklärte den Organisatoren der Flottille, dass die Hilfsgüter über die Landgrenze zum Gazastreifen transportiert werden könnten (was auch noch geschehen wird).
Die Flottille hätte auch mit Ägypten oder den Vereinten Nationen zusammen arbeiten können, um den Palästinensern zu helfen, doch sie weigerte sich. Hilfe für die Palästinenser war nicht das Ziel, sondern die Konfrontation mit Israel.
Aufbringen der Schiffe
Die israelische Seeblockade des Gazastreifens ist rechtmäßig laut den Artikeln 93-104 des Vertrages von San Remo über maritime Kriegsführung.
Israel erklärte der Flottille, dass sie kurz davor sei, in Konfliktgewässer einzufahren und dass ihr das nicht erlaubt sei. Die Schiffe informierten Israel von ihrer Absicht, trotzdem in diese Gewässer einzufahren. Daraufhin brachte Israel die Schiffe nach Artikel 98 des oben genannten Vertrages auf. Fünf der sechs Schiffe wurden gewaltfrei übernommen. Israelische Soldaten, die das sechste Schiff betraten, wurden vom ersten Moment an mit Gewalt empfangen. Filmaufnahmen zeigen deutlich, dass die Aktivisten von Anfang an Stahlrohre, Steinschleudern, Messer und Molotowcocktails einsetzten. Aktivisten versuchten, den israelischen Soldaten ihre Gewehre zu entreißen. Israel reagierte mit nicht lebensgefährlichen Mitteln.
Filmaufnahmen des australischen Fernsehens vom Montag zeigen einen israelischen Soldaten, der versucht, einen Aktivisten einfach beiseite zu schieben, obwohl dieser wiederholt auf ihn einsticht.
“Wir entschuldigen uns nicht für unser Überleben”
In einer Pressekonferenz nahm Premierminister
Benjamnin Netanyahu Stellung zum Verhalten Israels gegenüber den “Friedensaktivisten”
und wandte sich gegen die erneute Heuchlerei der parteiischen Kritiker, wie
sie schon in der Militäroperation gegen Gaza letztes Jahr ausgebrochen
war. Fakt ist, dass die Hamas auf alle möglichen Weisen Waffen nach Gaza
schmuggeln will.
Man versucht, mit Raketen immer größerer Reichweite, immer mehr israelische
Städte zu treffen, um möglichst viele Zivilisten zu töten. Auch
der Iran hat Interesse am Stützpunkt Gaza, um Israel und den Westen zu
bekämpfen. Für eine humanitäre Hilfsaktion bestand überhaupt
kein Anlass, da Gaza ausreichend Hilfsgüter aus Israel bekommt, so dass
niemand Not leiden muss. Wer rational überlegt, müsste einsehen, dass
die Beweggründe der Gaza-Flottille andere waren. Auf dem Flaggschiff Marmara
wurden die israelischen Soldaten regelrecht in eine Hinterhalt gelockt. Sie
verteidigten sich, weil man sie schwer verletzte und ihr Leben bedrohte.
Das war kein “Boot der Liebe” voller “Friedensaktivisten”,
sondern ein “Boot des Hasses”, voller Terroristen. Doch für
viele internationale Öffentlichkeit gilt gegenüber Israel wieder die
Schuldvermutung, bis die Unschuld bewiesen wurde, statt umgekehrt. Alle heucheln,
Israel hätte das Recht sich zu verteidigen, aber greifen Israel an, sobald
dieses Recht angewandt wird. Wie hätte wohl irgend ein anderer Staat auf
den ständigen Beschuss reagiert? Israel wird sich nicht dafür entschuldigen,
sich selbst zu verteidigen und das Leben seiner Bürger zu schützen.
Israel soll sich verteidigen dürfen, wie jeder andere Staat auch.
Siehe auch hier:
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/missionhome.asp?MissionID=88
http://www.youtube.com/watch?v=eb-G1PlFGIs&feature=player_embedded
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«Bei der Abfahrt des Schiffes wurde gesungen: ‹Tod den Juden»
Interview: Rico Bandle Aktualisiert am 03.06.2010
Worum ging es beim Schiffskonvoi nach Gaza? Sicher nicht um die Palästinenser,
meint der Autor Leon de Winter. Er setzt die Aktion in einen grösseren
Zusammenhang und sieht neue Gefahren aufkommen.
Bei der Abfahrt des «humanitären» Schiffes wurde an Bord gesungen: «Tod den Juden.» Dass da nun zehn Personen gestorben sind, die so was singen, bedauere ich nicht.
hier weiterlesen
http://www.tagesanzeiger.ch/mobile/kultur/buecher/Bei-der-Abfahrt-des-Schiffes-wurde--gesungen-Tod-den-Juden/s/18368521/index.html?fromNonMobile=1
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19. März 2010
Wie geht die Türkei mit religiösen Minderheiten um?
Die Beauftragte für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth.
Berlin (idea) – Besorgnis über die Zukunft des geistlichen Zentrums der
syrisch-orthodoxen Kirche in der Türkei haben Sprecherinnen der CDU-CSU-Fraktion
im Bundestag zum Ausdruck gebracht.
Die Situation des Klosters Mor Gabriel
im Gebiet Tur Abdin (Berg der Gottesknechte) im Südosten der Türkei
erfordere weiter internationale Solidarität, erklärten die Beauftragte
für Kirchen und Religionsgemeinschaften, Maria Flachsbarth, und die Obfrau
der Union im Bundestagsausschuss für Menschenrechte und Humanitäre
Hilfe, Ute Granold, nach einem Gespräch mit dem zuständigen Erzbischof
Timotheos Samuel Aktas in Berlin. Dem Kloster wird seit langem Land streitig
gemacht. Der Prozess, in dem seit 2008 über beträchtliche Teile des
klösterlichen Grundbesitzes verhandelt wird, verzögert sich. Nachdem
die letzten Verhandlungstermine ohne Ergebnis vertagt wurden, bangt das Kloster
nach wie vor um seine Existenz. Der Umgang der Türkei mit dem Kloster sei
auch ein „Lackmustest“ dafür, wie ernst es dem Land mit den Rechten für
die nicht-muslimischen Minderheiten sei, so die beiden Politikerinnen. Sie weisen
darauf hin, dass sich CDU und CSU im Koalitionsvertrag ausdrücklich zum
weltweiten Einsatz für Religionsfreiheit bekannt hätten.
Eine der ältesten Kirchen
Erzbischof Aktas ist für den Tur Abdin und das im Jahr 397 gegründete
Kloster Mor Gabriel zuständig.
Die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien hat weltweit rund drei Millionen
Mitglieder, in Deutschland etwa 90.000. Sie führt ihre Gründung auf
die im 1. Jahrhundert von Jerusalem ins syrische Antiochien geflohenen Christen
(Apg 11,19 ff) zurück und breitete sich über den Nahen Osten bis nach
Südindien aus. Aus dem Tur Abdin flohen in den vergangenen Jahrzehnten
mehr als 300.000 Kirchenmitglieder nach Europa, um Verfolgung, Ermordung und
Unterdrückung durch Türken und Kurden zu entgehen.
http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/wie-geht-die-tuerkei-mit-religioesen-minderheiten-um.html
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07.03.2010
Berlin - Auch die neue schwarz-gelbe Bundesregierung will die Massaker an den
Armeniern im Osmanischen Reich in den Jahren 1915/16 nicht als Völkermord
einstufen.
hier weiterlesen
(Erschienen
im gedruckten Tagesspiegel vom 01.03.2010)
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Krise in der Türkei
von Daniel Pipes
National Review Online
2. März 2010
http://de.danielpipes.org/8012/krise-in-der-tuerkei
03.03.2010
Türkei: Evangelikale klagen über mangelnde Religionsfreiheit
Nach wie vor besteht Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten.
Foto: Flickr.com/Tomas Maltby
Izmir (idea) – Die evangelikale „Vereinigung protestantischer Kirchen“ in der
Türkei hat eine umfangreiche Liste von Verstößen gegen die Religionsfreiheit
veröffentlicht.
Nach wie vor gebe es in dem muslimisch geprägten Land eine große
Intoleranz gegenüber religiösen Minderheiten, gezielte Angriffe auf
Christen und zahlreiche Beschränkungen für christliche Gemeinden,
heißt es in dem in Izmir veröffentlichen Dokument. Betroffen seien
insbesondere Protestanten, die im Unterschied zu den orthodoxen Kirchen über
keine historischen Gottesdienststätten verfügten. Ihre Anträge
auf Errichtung von Versammlungsräumen würden häufig abgelehnt.
Zwar habe das Parlament unter dem Druck der EU festgelegt, dass auch nicht-muslimischen
Bürgern Anbetungsmöglichkeiten zugestanden würden, die Behörden
legten das Gesetz aber meist gegen die Protestanten aus. Auch sei es evangelischen
Gemeinden nicht erlaubt, Pfarrer auszubilden. Christen, die sich auf das in
der Verfassung garantierte Recht zur ungehinderten Weitergabe religiöser
Überzeugungen beriefen, würden oft wegen angeblich gefährlicher
und illegaler Handlungen verfolgt. Im September habe die Polizei in Ankara drei
Protestanten festgenommnen, die öffentlich von ihrem Glauben, von Jesus
und von der Bibel erzählten. Erst nach dem Einschalten eines Rechtsanwalts
seien sie freigelassen worden, da sie gegen kein Gesetz verstoßen hätten.
Öffentliche Umfragen zeigen Widersprüche
Einen Widerspruch sieht die Vereinigung auch in öffentlichen Umfragen.
80 Prozent der Befragten seien überzeugt, dass in der Türkei alle
religiösen Gruppen und Gemeinschaften die gleichen Rechte hätten.
Allerdings verträten 66 Prozent die Meinung, dass Nicht-Muslime ihre Ansichten
nicht öffentlich verbreiten dürften, und 62 Prozent würden auch
das Weitergeben von Literatur verbieten. Offensichtlich verstünden viele
Türken unter Religion und Religionsgemeinschaften nicht dasselbe wie Menschenrechtsorganisationen,
so die Vereinigung. Positiv sei, dass in den landesweiten Medien weniger diffamiert
und desinformiert werde. Hingegen werde in Lokalzeitungen und im Internet weiter
gegen Christen gehetzt. Auch in Schulbüchern finde man Vorurteile. Missionarische
Aktivitäten würden als Verbrechen angesehen, die vor allem Schulen
und das Militär bedrohten. Von den mehr als 70 Millionen Einwohner der
Türkei sind über 95 Prozent Muslime. Etwa 4.000 der rund 120.000 Christen
gehören zu evangelikalen Gemeinden.
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Türkei
Missionare wurden vor Ermordung bespitzelt
Ganz brisant wird es, wenn es um Bekehrungen geht. Viele Priester haben den
einen oder anderen Konvertiten in ihrer Gemeinde, aber die Geistlichen bitten
Journalisten stets, darüber nicht konkret zu schreiben – denn wer weiß,
was dann passieren könnte.
Die Türkei, ein Beitrittskandidat für die EU
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