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09.11.11
Demonstration gegen
Christenverfolgung in Nordkorea
Die württembergische Aktionsgruppe schickt eine Petition an die Botschaft.
Foto: PRWinnenden (idea) – Gegen die Verfolgung von Christen in Nordkorea
haben württembergische Menschenrechtler in Winnenden bei Stuttgart demonstriert.
Mit einer nachgebauten Gefängniszelle, einer Informationswand und Flugblättern
machten Mitglieder der Aktionsgruppe „Für verfolgte Christen“
am 6. November auf die Lage in Arbeitslagern des kommunistischen Staates aufmerksam.
Durch Folter und Todesdrohungen würden Christen zur Abkehr von ihrem Glauben
gedrängt. Die Aktionsgruppe sammelte mehr als 100 Unterschriften für
eine Petition an die nordkoreanische Botschaft in Berlin. Darin werden bessere
Haftbedingungen sowie die Freilassung der Gefangenen und ungehinderte Religionsausübung
gefordert. Nach Angaben des christlichen Hilfswerks Open Doors hält das
nordkoreanische Regime rund 70.000 Christen gefangen. Auf der Liste der Staaten
mit den schlimmsten Christenverfolgungen nehme Nordkorea den Spitzenplatz ein.
Die Aktionsgruppe, der Mitglieder von landes- und freikirchlichen Gemeinden
im Großraum Stuttgart angehören, entstand nach dem ersten Kongress
über aktuelle Christenverfolgungen, den das Christliche Gästezentrum
Schönblick und die Evangelische Nachrichtenagentur idea 2009 in Schwäbisch
Gmünd veranstalteten. Seither informiert sie mit Mahnwachen und Plakatständen
in Fußgängerzonen über das Schicksal von weltweit etwa 100 Millionen
verfolgten Christen. Die meisten Passanten hätten von dem Leiden in Asien
und Afrika noch nie gehört, seien aber sehr interessiert, sagte der Mitinitiator
der Aktionsgruppe, Benjamin Franz (Schorndorf), gegenüber idea. Von den
24 Millionen Einwohnern Nordkoreas sind offiziellen Angaben zufolge etwa 12.000
Protestanten und 800 Katholiken, die zu vier staatlich anerkannten Kirchengemeinden
gehören. Mindestens 200.000 sollen sich im Untergrund versammeln.
02.03.2011
Die traurige Berühmtheit in der Liste der Christenverfolgerstaaten ist zweifelsfrei
NORDKOREA
Ihr Glaube an Jesus Christus kann sie das Leben kosten: Nur heimlich im Untergrund leben Christen in Nordkorea ihren Glauben. Wer entdeckt wird – etwa beim Beten oder Bibel lesen – kommt mit seiner gesamten Familie in ein Arbeitslager oder wird sofort hingerichtet. Seit acht Jahren in Folge führt Nordkorea den Open Doors-Weltverfolgungsindex an. Doch die Untergrundgemeinde hält mutig aus - und wächst.
Werden Sie aktiv!
Unterstützen Sie die Gemeinde im Untergrund und melden Sie sich an zur
Gebetskampagne "Bete für Nordkorea". Helfen Sie damit den mindestens
200.000 Christen im Untergrund. Denn Ihre Hilfe ermutigt und stärkt sie.
http://www.opendoors-de.org/verfolgung/blickpunkt_laender/blickpunkt-nordkorea/