Warnung vor diesen Dokumenten getöteter Christen in Nigeria

Bitte nur für Erwachsene die den Tätern vergeben können!

http://www.anglicandioceseofjos.org/dogo.html

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Aktualisiert am 02.03.2011

Nigeria ist die bevölkerungsreichste Nation Afrikas. Unter den zahlreichen ethnischen Gruppen sind die Hausa und Fulani (29% der Gesamtbevölkerung, vorwiegend im Norden), Yoruba (21%, im Südwesten) und die Igbo oder Ibo(18%, im Südosten) die größten. Quer durch Nigeria verläuft eine Linie, die zwar auf keiner Landkarte, aber dafür in den Köpfen eingezeichnet ist und das Land grob in zwei Hälften teilt: in den überwiegend christlich-animistischen Süden und den überwiegend muslimischen Norden.

Gewalt gegen Christen in Nordnigeria

Die Landesverfassung garantiert Religionsfreiheit und erkennt das Recht an, seinen Glauben frei zu wählen, zu bekennen, zu verbreiten und auch zu wechseln. Trotz der Bemühungen u.a. von kirchlichen und muslimischen Verbänden um einen friedlichen interreligiösen Dialog kommt es immer wieder zu religiös motivierter Gewalt besonders im Norden des Landes.

Dort haben die zwölf nördlichen Bundesstaaten (Bauchi, Borno, Gombe, Jigawa, Kaduna, Kano, Katsina, Kebbi, Niger, Sokoto, Yobe und Zamfara) vor einigen Jahren das islamische Recht (Scharia) eingeführt.

Die Scharia verbietet u. a. den Verkauf und Konsum von Alkohol, den Kontakt von Männern mit Frauen in der Öffentlichkeit sowie den Übertritt vom Islam zu einer anderen Religion.

Obwohl das islamische Recht in zivilen und strafrechtlichen Angelegenheiten nicht für Nicht-Muslime angewendet werden darf, sind Christen im Norden Nigerias häufig mit der Anwendung der Scharia konfrontiert. Sie sehen sich zudem Verfolgung und Diskriminierung ausgesetzt. Christen dort haben gelernt, vor Gericht, in der Schule, bei der Arbeit oder in der Gesellschaft keine faire Behandlung zu erwarten.

Besonders umkämpft ist der Bundesstaat Plateau mit seiner Hauptstadt Jos, der genau auf der Grenze zwischen Nord und Süd liegt.

Schikane und Überfälle

In einigen nördlichen Staaten sollen christliche Mädchen gezwungen worden sein, den Hidschab (islamisch-kultureller Ganzkörperschleier für Frauen) zu tragen, wenn sie staatliche Schulen besuchen. Auch müssen Kinder von Christen in öffentlichen Schulen am islamischen Religionsunterricht teilnehmen. Lehrer für christlichen Religionsunterricht im Norden sind schwer zu finden oder christlicher Religionsunterricht wird gezielt verhindert. Christen wird häufig auch der Zugang zu Friedhöfen verweigert.

In einigen muslimischen Krankenhäusern werden Christen abgewiesen, wenn bekannt wird, dass sie Nicht-Muslime sind. Viele haben den Norden aus Angst verlassen. Bibeln, christliche Literatur oder Studienmaterialien sind kaum zu bekommen, es sei denn, man reist bis nach Jos/Plateau State oder in südliche Landesteile. Gemeinden, die der Verfolgung trotzen und in ihrer Heimat Zeugen Jesu sein wollen, stehen vor großen Herausforderungen.

Geplante Übergriffe

Bei den - teilweise geplanten - Gewaltausbrüchen wurden viele Christen ermordet, Häuser und Kirchen angezündet und Geschäfte verwüstet. Mindestens seit Beginn des neuen Jahrtausends kam es immer wieder zu Übergriffen und Kämpfen. 2010 kamen in mehreren intensiven Auseinandersetzungen im Bundesstaat Plateau mehrere Hundert Menschen um, vorwiegend Christen. Dabei wurden Dutzende zu Witwen und Waisen, viele andere verloren ihre Häuser und ihren ganzen Besitz. Zu blutigen Auseinandersetzungen wegen angeblicher "Lästerung des Koran" kam es auch bereits mehrfach, nachdem Christen das Evangelium weitergegeben haben.


Nach Aussagen von einheimischen Kirchenleitern liegt der Grund für die Gewalt gegen Christen bzw. Nicht-Muslime in der weltweiten Vormarsch-Strategie der Islamisten. Die Macht der nördlichen Bundesstaaten soll gesichert werden bzw. weitere Staaten, beispielweise Plateau, dem Islam unterworfen werden. Sie befürchten die Ausrufung der Scharia in allen 19 Bundesstaaten des Nordens.

Ein weiterer Grund für die blutigen Ausschreitungen ist die wachsende Zahl von Muslimen, die sich zum Christentum wenden. Ehemalige Muslime werden heftig verfolgt, weshalb sie häufig aus ihrer Heimatstadt in einen anderen Bundesstaat fliehen müssen.

Fehlende staatliche Aufklärung

Die Christen beklagen auch, dass die Übergriffe regelmäßig von hochrangigen Politikern, Verwaltungsmitarbeitern und Militärangehörigen zwar bedauert, aber nicht aufgeklärt werden. Dies zeigt, dass die Christen in den nördlichen Bundesstaaten immer weiter an den Rand gedrängt werden.

Gebetsanliegen:

Sehen Sie dazu einen Kurzfilm auf folgender Seite:

http://www.opendoors-de.org/verfolgung/laenderprofile/nigeria/

sowie auch hier:

http://www.opendoors-de.org/verfolgung/gesichter_verfolgung/

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03.01.2010

 

Gewaltwelle in Nigeria: Christen beten und fasten

 

Maiduguri/Jos/Abuja (idea) –Zitat "In Nigeria reißt die Welle der Gewalt nicht ab. Seit Weihnachten fielen Anschlägen, die meist Christen im Visier hatten, über 100 Menschen zum Opfer.

Die Christliche Vereinigung Nigerias (CAN) – der größte kirchliche Dachverband des westafrikanischen Landes – hat zum Gebet und Fasten am 1. Januar aufgerufen. Im ganzen Jahr sollen Gebets- und Fastentage für Frieden und Einheit an jedem ersten Tag eines Monats eingehalten werden. Die jüngste Anschlagserie begann am Heiligabend. Bei Angriffen auf Kirchen in der nordostnigerianischen Stadt Maiduguri (Bundesstaat Borno) wurden sechs Menschen getötet. Am 30. Dezember starben in der Stadt acht Personen bei mutmaßlich von islamischen Extremisten verübten erneuten Attacken auf Kirchen. Im zentralnigerianischen Bundesstaat Plateau ist die Zahl der Todesopfer religiös motivierter Anschläge über Weihnachten auf mehr als 80 gestiegen." Zitat Ende

Muslimische Extremisten drohen mit Anschlägen auf „Ungläubige“

hier weiterlesen: http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/gewaltwelle-in-nigeria-christen-beten-und-fasten-1.html

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