Nachrichten aus und über Israel
Tobias 13, Vers 14 + 15
Der Fluch treffe alle, die dir fluchen,
er treffe alle, die dich zerstören und deine Mauern einreißen,
deine Türme abtragen und deine Häuser niederbrennen!
Aber Segen ohne Ende werde allen zuteil, die dir Ehre erweisen!
15
Auf, Jerusalem, juble über die Kinder derer, die Gott gehorcht haben!
Sie werden sich in deinen Mauern versammeln und den Herrn preisen, der in Ewigkeit
regiert.
Freuen dürfen sich alle, die dich lieben, denen dein Wohlergehen am Herzen
liegt.
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28.01.2012
von
Daniel Pipes
The Washington Times
3. Januar 2012
http://de.danielpipes.org/10490/suedsudan-israel-verbuendeter
Englischer
Originaltext: South
Sudan, Israel's New Ally
Übersetzung: H. Eiteneier
Es kommt nicht jeden Tag vor, dass das Oberhaupt eines brandneuen Staates seine erste Auslandsreise nach Jerusalem, der Hauptstadt des am stärksten belagerten Landes der Welt macht. Doch Salva Kiir, Präsident des Südsudan, machte Ende Dezember, begleitet von seinem Außen- und seinem Verteidigungsminister, genau dies. Israels Präsident Shimon Peres begrüßte seinen Besuch freudig als einen "bewegenden und historischen Moment". Der Besuch beflügelte Gerede darüber, der Südsudan könnte seine Botschaft in Jerusalem einrichten, womit er zur einzigen Regierung der gesamten Welt würde, die das tut.
Diese ungewöhnliche Entwicklung ist das Ergebnis einer ungewöhnlichen Geschichte.
Der heutige Sudan nahm im neunzehnten Jahrhundert Form an, als das ottomanische Reich die nördlichen Regionen kontrollierte und versuchte die südlichen zu erobern. Die von Kairo aus herrschenden Briten schufen 1898 die Umrisse des modernen Staates und regierten über die nächsten 50 Jahre den muslimischen Norden und den christlich-animistischen Süden getrennt von einander. Doch 1948 gaben die Briten dem Druck des Nordens statt und verschmolzen die beiden Verwaltungen unter der Kontrolle des Nordens in Khartoum, womit sie die Muslime im Sudan zur dominierenden Kraft und Arabisch zu seiner offiziellen Sprache machten.
Folglich brachte die Unabhängigkeit 1956 Bürgerkrieg, als die Menschen im Süden kämpften, um sich gegen die muslimische Hegemonie zu wehren. Sie hatten das Glück, dass Premierminister David Ben-Gurions "Strategie der Peripherie" zu israelischer Unterstützung für Nichtaraber im Nahen Osten führte, wozu die südlichen Sudanesen gehörten. Die Regierung Israels diente den gesamten ersten sudanesischen Bürgerkrieg hindurch – der bis 1972 andauerte – als wichtigste Quelle moralischer Unterstützung, diplomatischer Hilfe und Bewaffnung .
Kiir bekundete für diese Beiträge in Jerusalem Anerkennung; er vermerkte: "Israel hat das südsudanesische Volk immer unterstützt. Ohne Sie hätten wir nicht entstehen können. Sie haben an unserer Seite gekämpft, um die Gründung des Südsudan zu ermöglichen." Präsident Peres antwortete darauf damit, dass er an seine Zeit in Paris Anfang der 1960-er Jahre erinnerte, als der damalige Premierminister Levi Eshkol und er Israels allererste Verbindung mit Führern des südlichen Sudan initiierten.
Der Bürgerkrieg im Sudan setzte sich ab 1956 mit Unterbrechungen bis 2005 fort. Im Verlauf der Zeit wurden die muslimischen Nordler ihren südlichen Mitbürgern gegenüber zunehmend boshafter, was in den 1980-er und 1990-er Jahren in Massakern , Sklavenhaltung und Völkermord gipfelte. Angesichts vieler Tragödien Afrikas mögen solche Probleme auf des Mitgefühls müde Westler keinen Eindruck mehr gemacht haben – mit Ausnahme der außergewöhnlichen Anstrengungen, die von zwei modernen amerikanischen Abolitionisten angeführt wurden.
Charles Jacobs erhält 2000 "für seine abolitionistischen Anstrengungen" von Coretta Scott King den Bostom Freedom Award. |
Ab Mitte der 1990-er Jahre erlöste John Eibner von Christian Solidarity International Zehntausende Sklaven im Sudan; Charles Jacobs von der American Anti-Slavery Group führte in den USA eine "Sudan-Kampagne", die eine breite Koalition an Organisationen zusammenbrachte. Da alle Amerikaner die Sklaverei verabscheuen, bildeten die Abolitionisten eine einzigartige Allianz Linker und Rechter, darunter Barney Frank und Sam Brownback, den "Black Caucus" des Kongresses und Pat Robertson, schwarze Pastoren und weiße Evangelikale. Im Gegensatz dazu wurde Louis Farrakhan durch seine Versuche, die Existenz der Sklaverei im Sudan zu leugnen, bloßgestellt und in Verlegenheit gebracht.
John Eibner trifft 2006 in Paris Silva Kiir. |
Die Anstrengungen der Abolitionisten fanden 2005 ihren Höhepunkt, als die Administration von George W. Bush Khartoum zwang das Comprehensive Peace-Agreement (Umfassende Friedensvereinbarung) zu unterschreiben, das den Krieg beendete und den Südlern eine Chance gab für ihre Unabhängigkeit zu stimmen. Sie machten das im Januar 2011 enthusiastisch, als 98 Prozent für die Abspaltung vom Sudan stimmten; das führte zur Gründung der Republik Südsudan sechs Monate später, einem Ereignis, das von Präsident Peres als "Meilenstein in der Geschichte des Nahen Ostens" begrüßt wurde.
Ein allgegenwärtiges Schild vor dem Referendum im Januar 2011: "Stimmt für die Trennung, um die Sklaverei und Unterentwicklung zu beenden." |
Israels langfristige Investition hat sich ausgezahlt. Der Südsudan passt ein eine erneuerte Strategie der Peripherie, zu der Zypern, die Kurden, die Berber und vielleicht eines Tages ein post-islamischer Iran gehören. Der Südsudan bietet Zugang zu natürlichen Ressourcen, besonders Öl. Seine Rolle bei den Verhandlungen um das Wasser des Nils bietet Einfluss gegenüber Ägypten. Über praktischen Nutzen hinaus bildet die Republik durch ihre Integrität, Beharrlichkeit und Engagement ein inspirierendes Beispiel des Widerstands einer nicht muslimischen Bevölkerung gegen den islamischen Imperialismus . In diesem Sinne klingt in der Geburt des Südsudan die Geburt Israels nach.
Wenn Kiirs Besuch in Jerusalem wirklich einen Meilenstein darstellt, dann muss der Südsudan einen langen Weg von einem bettelarmen, internationalen Protektorat mit schwachen Institutionen hin zur Modernität und echter Unabhängigkeit gehen. Dieser Weg erfordert von der Führung, dass sie die Ressourcen des neuen Staates nicht missbräulich ausnutzt oder von der Schaffung eines " Neuen Sudan " träumt, der Khartoum erobert, sondern die Grundlagen für erfolgreiche Eigenstaatlichkeit legt.
Ein Plakat bei den Unabhängigkeitsfeiern (unter Nutzung des arabischen Textes zugunsten der Bedeutung bearbeitet): "Von heute an ist unsere Identität süd sudanesisch und afrikanisch, nicht arabisch und islamisch. Wir sind nicht die schlimmsten Araber, sondern die besten Afrikaner." |
Für die Israelis und andere Westler bedeutet dies sowohl Hilfe bei Landwirtschaft, Gesundheitsversorgung und Bildung, als auch Juba zu drängen, dass er sich auf Verteidigung und Entwicklung konzentriert und dabei gewollten Krieg vermeidet. Ein erfolgreicher Südsudan könnte schließlich zu einer regionalen Macht werden und ein robuster Verbündeter nicht nur Israels, sondern des Westens sein.
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01.11.2011
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LN0Zb7ody_U
2. Deutscher Israelkongress - Mosab Hassan Yousef
Rede über Israel und die Ziele der Hamas, Israel vernichten zu wollen
Wer ist Mosab Hassan Yousef?
Sehen Sie bitte hier:
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21.10.11
1027 islamische Häftlinge für einen Israeli sind nicht genug, so Abbas
Abbas fordert Freilassung weiterer Gefangener |
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Zitat..."Palästinenser-Präsident
Mahmoud Abbas hat Israel aufgefordert, weitere palästinensische Gefangene
freizulassen. Mit den 1027 Häftlingen, die beim Austausch gegen Gilad
Schalit freikommen, habe die Regierung Netanjahu ihre Verpflichtungen
noch nicht erfüllt. Abbas erklärte, Netanjahus Amtsvorgänger
Olmert (rechts im Bild) habe ihm in Geheimgesprächen weitere Entlassungen
zugesagt. Nun erwarte er vom derzeitigen Regierungschef, dass er die Versprechungen
Olmerts erfülle. |
http://www.israelheute.com/Nachrichten/tabid/179/nid/23768/Default.aspx
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23.04.2011
Henryk M. Broder
veröffentlichte wieder einen sehr lesenswerten Kommentar
Lupenreine Antisemiten
Zitat:... "Die Königsklasse des Antisemitismus bilden freilich “lupenreine
Antisemiten”, die den Antisemitismus für eine Erfindung der Juden
halten, von der vor allem sie profitieren.
Nach dieser Auffassung gibt es keine authentischen Antisemiten und keinen genuinen
Antisemitismus, sondern nur jüdische Manipulateure, die etwas unbedarfte
aber herzensgute Menschen dazu bringen, sich “antisemitisch” zu
äußern oder zu verhalten"
.Zitat Ende
http://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article13243519/Alkoholismus-und-Antisemitismus-haben-viel-gemein.html
bitte hier klicken:
http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/lupenreine_antisemiten/
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01.01.2011
Abbas: "Kein Platz für Juden in einem Palästinenserstaat"
http://www.youtube.com/watch?v=pnxwcBVV0R0&feature=player_embedded
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02.07.10
Essay: Lässt der Westen Israel fallen? Der jüdische Staat wird von
seinen Feinden in die Enge getrieben, selbst die Partner gehen auf Distanz.
Das Land sucht neue Verbündete
von Richard Herzinger
Zitat aus dem Essay erschienen in der Zeitschrift "Die-Welt"
..."Israel sieht sich ungewöhnlich massiver Kritik vonseiten westlicher Regierungen und Medien ausgesetzt - in einer Intensität, die selbst verbrecherische Diktaturen kaum je über sich ergehen lassen mussten. Unmittelbar nach dem blutigen Zusammenstoß der israelischen Marine mit militanten propalästinensischen Aktivisten, die auf dem Seeweg die nach internationalem Recht legale Blockade des Gazastreifens durchbrechen wollten, und ohne nähere Informationen über die Hintergründe des Zwischenfalls abzuwarten, forderte die Europäische Union Israel auf, die Abriegelung des von der radikal-islamischen Hamas beherrschten Palästinensergebiets zu beenden"...
Den ganzen Artikel lesen Sie hier:
http://www.welt.de/die-welt/debatte/article8271028/Laesst-der-Westen-Israel-fallen.html
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Der Nahost-Konflikt berührt sicher auch den historisch weniger Interessierten, zumal oft einseitige Berichterstattung eher verwirrt als aufklärt. Viele Menschen spüren, dass sich hier etwas zusammenbraut und vielleicht schon bald außer Kontrolle gerät. Der folgende historische Abriss soll deshalb Licht ins Dunkel bringen – besonders im Hinblick auf die Geschichte der vermeintlich drittheiligsten Stätte des Islam auf dem Tempelberg in Jerusalem.
Ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rückte die Problematik um die el-Aqsa-Moschee durch die zweite Intifada (arab. Intafada=sich erheben, abschütteln), die am 21.9.2000 begann, als eine israelische Patrouille im südlichen Gazastreifen von arabischen Steinewerfern angegriffen wurde. Diese wohl organisierten Provokationen wurden am nächsten Tag verschärft, als im Jerusalemer Vorort Mevasseret Zion Molotow-Coctails auf Zivilisten geworfen wurden. Erst sechs Tage später begab sich der damalige Oppositionsführer Ariel Scharon auf den Tempelberg , wozu er als israelischer Staatsbürger und Mitglied des Parlaments jederzeit das Recht hatte. Dieser Besuch auf Israels heiligstem Platz, der von den Muslimen als „al-Haram al-Sharif“ bezeichnet und als „heilig“ beansprucht wird, wurde dann von dem ehemaligen Terroristenführer Arafat propagandistisch missbraucht und zum Vorwand für den geplanten Aufstand genommen. Beendet wurde diese dann so genannte El-Aqsa-Intifada erst nach einem Waffenstillstandsabkommen im ägyptischen Scharm el-Scheich im Februar 2005.
Wem gehören denn nun Jerusalem und der in seinem Zentrum liegende Tempelberg? Wie berechtigt ist der jetzt wieder verstärkt erhobene muslimische Anspruch auf die Stadt und die heiligste Stätte des Judentums?
Zur Erinnerung: Nach dem jüdisch-arabischen Krieg 1948 und dem Wiedererstehen Israels gemäß der prophetischen Bücher der Heiligen Schrift sah ein UNO-Beschluss zunächst die Internationalisierung Jerusalems vor. Doch Jordanien hielt sich nicht daran und annektierte den Ostteil der Stadt einschließlich des Tempelberges. Seit dem war dieses Gebiet mit seinen heiligen Stätten für Juden und Christen nicht mehr zugänglich. Erst mit der Befreiung des Ostteils Jerusalems sowie Judäas und Samarias (heute allgemein nur noch als „Westbank“ bezeichnet) durch die israelische Armee im Sechs-Tage-Krieg im Juni 1967 wurden die heiligen und unheiligen Stätten für alle, auch Muslime, wieder zugänglich. Allerdings kam es nach dem erfolgreichen Kampf zwischen dem kommandierenden Befehlshaber Moshe Dajan und den muslimischen Verantwortlichen für die Moscheen auf dem Tempelberg zu einem folgenschweren Abkommen, das bis heute nicht angetastet wird: Israel behielt für sich nur die staatliche und militärische Oberhoheit über den Tempelberg und überließ den Arabern die religiöse Aufsicht.
Gemäß der Bibel, – nach wie vor für Juden und Christen maßgebend – ist das ganze Land Israel (hebr. „Erez Jisrael“) Gottes Eigentum (Lev 25,23; Hos 9,3; Ps 83,13; Joh 1,11 u.v.a.). Seine Grenzen sind festgelegt u.a. in Gen 13,15 und Ex 32,13 und das Land dem jüdischen Volk zu „ewigem Besitz“ gegeben. (Bemerkenswert: auch der Koran bestätigt in den Suren 5,24 und 7,137 diesen Sachverhalt, nur dass es Allah war, der „den Kindern Israel“ den „Osten und Westen des Landes“ – gemeint ist das Land östlich und westlich des Jordan – „zum Erbe gab“.)
Als Zentrum dieses kleinen Landes – etwa so groß wie das Bundesland Hessen – und zugleich auch als Mittelpunkt des Gottesdienstes ist Jerusalem und der Tempel ausdrücklich hervorgehoben. Das Grundstück für den Bau hatte der ENGEL des HERRN dem König David auf dem Berge Morijah gezeigt (1. Kö 24). Dieses Land gehörte dem Jebusiter Arauna, der es dem König schenken wollte. Aber David bestand auf einem Kauf und zahlte ihm dafür 600 Goldschekel, ca. sechs kg Gold, sowie für die darauf befindliche Tenne weitere 50 Silberschekel (500g Silber). In Verbindung mit den heutigen Streitereien um den Besitz des Tempelberges ein wichtiger Vorgang!
Inspiriert durch den Heiligen Geist bereitete David den Bau nach himmlischem Abbild vor (1. Chr 28; s.a. Hebr 8) und übergab die Pläne seinem Nachfolger. Unter König Salomo wurde der Tempel gebaut und 955 v. Chr. fertig gestellt.
Jesus selbst nennt Jerusalem die „Stadt des großen Königs“ (Mt 5,35). Seit mehr als 3000 Jahren ist Jerusalem nicht nur die Stadt der besonderen Anbetung Gottes – übrigens auch für Menschen aus anderen Völkern (s. die Geschichte des Kämmerers aus Äthiopien in Apg 8,26ff) – sondern sie ist damit auch heiligster Ort und Zentrum des Judentums. Unstreitig ist, dass es sich hier nicht um einen Ort der Verehrung des altarabischen Mondgottes Allah handelt – was historisch und theologisch belegbar ist.
Mehr als 1.000 Jahre war Jerusalem auch die Hauptstadt Israels bzw. Judäas, ehe die Römer 70 n. Chr. unter Titus den Zweiten Tempel und den größten Teil der Stadt zerstörten. Doch in den Herzen der Juden verlor Jerusalem nie seine Bedeutung, was in Psalm 137 bewegend zum Ausdruck kommt. Nach der Zerstörung wurde die Stadt im Laufe der Zeit wieder aufgebaut. Bis auf wenige Ausnahmen während der Römerzeit gab es dort immer eine mehrheitlich jüdische Bevölkerung, auch nach der arabischen Eroberung 638 , sechs Jahre nach Muhammads Tod.
Während der römischen Oberhoheit war Jerusalem allerdings von christlichen Gebetsstätten geprägt. Auch auf dem Tempelplatz stand eine Kirche; erbaut von Kaiser Justinian I. (527-565). Kaiser Justinian, der letzte Imperator auf dem oströmischen Kaiserthron, stellte als Alleinherrscher von Konstantinopel aus noch einmal die politische Einheit des Ostreiches mit Italien und Afrika her. Er gilt als größter Kirchenbauer nach Kaiser Konstantin. Der Wiederaufbau der Hagia Sophia in Konstantinopel ist sein größtes Werk – sie war für viele Jahrhunderte die schönste und größte Kirche des Abendlandes. Dieses Vorbild und andere Bauten von Kirchen waren überall im oströmischen Reich zu spüren (RGG III, Sp.575).
Kaiser Justinian, der den Juden nicht freundlich gesonnen war, ließ um 530 auch auf dem südlichen Bereich des Tempelbergs die dreischiffige byzantinische Basilika St. Maria bauen. An diesem Platz befanden sich einst die Hallen Salomos und die beiden unterirdischen südlichen Zugänge zum Tempelbezirk. Es war der Ort, an dem sich die erste christliche bzw. messianische Gemeinde von Juden , die zum Glauben an den auferstandenen Jesus gekommen waren, täglich versammelte (Apg 2,46). Und es war zugleich der Ort, von dem aus sich das Evangelium über die ganze damalige Welt und schließlich bis heute über die ganze Erde ausbreitete. Erst ab dem Jahre 135 lässt sich in Jerusalem eine rein heidenchristliche Gemeinde nachweisen!
Über die Basilika St. Maria erfährt man allerdings wenig, obwohl sie vom Grundriss her an Größe und Schönheit den vielen anderen Kirchen, die der Kaiser erbauen ließ, in nichts nachgestanden haben dürfte.
Das oströmische Reich hatte gegen äußere Feinde bis in die Zeit des aufkommenden Islam Erfolge, wurde dann aber durch Krisen im Innern (u.a. Finanznot und religiöser Zwist) mehr und mehr geschwächt. Als der persische Sassanide Chosrau II. Jerusalem im Jahre 614 eroberte und die Stadt den Juden zurückgab, wurden nicht nur 37.000 dort ansässige Christen in die Gefangenschaft nach Persien gebracht, sondern auch die Basilika St. Maria zerstört und als Ruine hinterlassen (Kath. Enzyklopädie). Schon drei Jahre später wurden die Juden erneut vertrieben und das christliche Patriarchat wieder errichtet.
In der Folge wechselte das Schicksal Jerusalems ständig. Im Jahre 638 , also sechs Jahre nach dem Tod Muhammads , des „Propheten“ des Islam (=Unterwerfung), wurde die Stadt von dem Kalifen Omar (634-644) erobert und vorläufig dem islamischen Territorium eingegliedert. In den Jahren 691 und 692 ließ Omars Sohn und Nachfolger Kalif Abd el-Malik den Felsendom (Omar-Moschee) erbauen. Er wollte damit die Stadt aus handelspolitischem Interesse aufwerten, da Jerusalem am Rande des islamischen Machtbereichs lag und keine besondere Bedeutung hatte. Im Koran ist Jerusalem (arab. „al-Quds“) dem entsprechend nicht erwähnt – in der Bibel dagegen mehr als 800mal!
Der Felsendom wurde auf dem Platz errichtet, auf dem einst der Tempel stand. Es gelang aber nicht, auch das ehemalige Allerheiligste zu überbauen. Wie der Archäologe Leen Ritmeyer nachweisen konnte, befand sich dieser heiligste Ort außerhalb der jetzt bebauten Fläche. Die von den Muslimen beabsichtigte Entweihung des Tempelareals war aber erreicht – ein vermeintlicher Sieg über das „ungläubige“ und verhasste Judentum. Auf der heute von Touristen bewunderten Moschee befinden sich in schöner arabischer Kalligraphie Surenverse, die sich gegen die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, richten.
Die von Chosrau II. als Ruine hinterlassene Basilika St. Maria dürfte nach erneuter Einrichtung des Patriarchats Jerusalem 617 wieder hergestellt und bis 711 als Kirche genutzt worden sein. Erst der Sohn des Kalifen Malik, Abd el-Wahd (705-715) entweihte das Gotteshaus in jenem Jahr und baute es zu einer Moschee um, indem er die typische Moscheekuppel auf das Dach der Basilika setzen ließ - 20 Jahre nach dem Bau des Felsendoms und 79 Jahre nach Muhammads Tod! Symbolisch bedeutete dies auch einen Sieg über die „ungläubigen“ Christen - gerade auch an diesem Ort. Die Basilika St. Maria wurde damit zu einem „Ort der Niederwerfung vor Allah“ (=Moschee), der schon in der vorislamischen Zeit in der Ka´aba von Mekka als oberste Gottheit unter 360 anderen Götzen verehrt wurde. Abd el-Wahd gab der neuen Moschee den Namen „el-Masgid el-Aqsa , was „die fernste Moschee“ bedeutet. Damit nahm er Bezug auf einen Koranvers (Sure 17,1): „Preis dem, der seinen Diener des Nachts entführte von der heiligen Moschee zur fernsten Moschee, deren Umgebung wir (Allah) gesegnet haben, um ihm (Muhammad) unsere Zeichen zu zeigen.“ Seine Absicht war eindeutig: Die el-Aqsa Moschee sollte in seinem Sinne interpretiert die im Koran genannte „fernste Moschee“ sein.
Den zuvor genannten Surenvers (17,1) deuten Muslime als Hinweis, dass der „Prophet“ im Jahre 621 eine „Nachtreise nach Jerusalem“ und von dort bis in den siebten Himmel unternommen habe. Tatsächlich gibt es keinerlei historische Anhaltspunkte dafür, dass Muhammad jemals in Jerusalem war. Da der Prophet des Islam bereits 632 starb, kann der Koran nicht die Kirche St. Maria meinen, da diese erst im Jahre 711, also 79 Jahre nach seinem Tod zur Moschee el-Aqsa wurde. Der Felsendom kommt ebenfalls nicht in Frage, weil dieses Gebäude noch nicht einmal erbaut war.
Korankommentatoren waren sich dieser Tatsache durchaus bewusst und behaupteten, mit der „fernsten Moschee“ sei Jerusalem gemeint. Einen Hinweis gibt es jedoch im Kommentar von M. bin Umar bin Waqid „Kitab alMaghazi“ (London 1966): Demnach gab es in al-Dji´rana – einem Ort zwischen Mekka und Taif zwei Moscheen, von denen eine „die nächste Moschee“, die andere „die fernste Moschee“ hieß. Demnach geht es also gar nicht um Jerusalem.
Für diesen Sachverhalt spricht auch, dass Muhammad schon im Februar 624 verbot, in Richtung Jerusalem zu „beten“. Er hatte die in Medina lebenden Juden nicht von seiner neuen Religion überzeugen können, darum wurde Jerusalem für ihn unwichtig. Damit drückte er nicht nur seine Geringschätzung für die den Juden heilige Stadt aus, sondern auch gegenüber den Juden selbst, die er aus Medina vertrieben bzw. ausgerottet hatte.
Nach dem Hadith führte der „Erzengel Gibril“ (fälschlicherweise oft mit „Gabriel“ verglichen) den „Propheten“ von der Ka´aba in Mekka über Jerusalem in den siebten Himmel. Dabei ritt Muhammad „in Riesensprüngen“ auf dem geflügelten pferdeähnlichen Tier Buraq . In Jerusalem angekommen, befestigte er das Tier an der Westmauer des Tempelberges („Klagemauer“), was dazu führte, dass die Muslime heute diese mächtige Wand „Buraq-Mauer“ nennen! „Als ich in Jerusalem alles Nötige vollendet hatte, brachte man mir eine Leiter“, erzählte Muhammad. Mit seinem “Freund“ Gibril stieg er auf dieser Leiter bis zu einem der Himmelstore empor, wo sie von dem „Engel“ Ismael empfangen wurden. Die weitere Erzählung verliert sich dann einerseits in Details, geht andererseits aber über wichtige Dinge in Kürze hinweg. Im untersten Himmel traf Muhammad „seinen Vater“ Abraham! Im zweiten Himmel sah er „seine Vettern“(!) Jesus und Johannes. Im dritten Himmel bemerkte er einen „dicken Mann“, den Gibril ihm als seinen „Bruder“ Josef, den Sohn Jakobs, vorstellte. Nähere Einzelheiten werden nicht erwähnt. Und so geht es fort. In den weiteren Himmeln traf er dann noch u.a. seinen „Bruder“ Moses, „einen Mann mit gebogener Nase“. Im siebten Himmel schließlich sah er noch einmal Abraham, diesmal auf einem Thron sitzend und von abertausenden Engeln umgeben. Dort wurde der Prophet nun endlich auch zu Allah geführt, der ihm und seinen Nachfolgern – ohne nähere Erklärung – für jeden Tag fünfzig Gebetsrunden vorschrieb.
Danach begann auch schon wieder der Rückweg. Erneut traf er auf Moses, der ihn in einem merkwürdigen Gespräch über die zuvor aufgebrummten Gebete verwickelte. Auf den Rat Moses verhandelte Muhammad noch einmal mit Allah über die hohe Zahl der Gebetsrunden. Nach einigem Hin und Her ließ sich Allah 45 Gebete abhandeln, so dass schließlich nur noch fünf tägliche Gebetsrunden übrig blieben – bis heute. Wer diese getreu einhalte, bekäme dann den Lohn von 50 Gebeten!
Diese eigenartige Geschichte bestätigt nach Meinung der Muslime nicht nur die Würde ihres Propheten bei Allah, sondern begründet auch den Anspruch auf Jerusalem für den Islam!
Doch schon damals bezweifelten die Menschen diese abenteuerliche Reise Muhammads. Sie hielten ihn für verrückt! Darauf kam die Sure 53,1-4 auf ihn herab, in der Allah selbst ihn in Schutz nahm: „Bei dem Stern, da er sinkt, euer Gefährte (Muhammad) irrt nicht und ist nicht getäuscht, noch spricht er aus Gelüst. Er (der Koran) ist nichts als eine geoffenbarte Offenbarung …“ Als sich andere ebenfalls lustig machten, verteidigte ihn sein Schwiegervater Abu Bakr: „Bei Allah, wenn er es selbst sagt, so ist es auch wahr …!“
Spätere Überlieferungen lassen Muhammad Jerusalem ausführlich beschreiben, so dass man ihm habe glauben müssen. Aber ausgerechnet seine junge „Frau“ A´isha , Abu Bakrs Tochter, damals neun Jahre alt, war über diese merkwürdigen Gerüchte erstaunt und beteuerte, dass ihr Eheherr in der besagten Nacht das gemeinsame Bett nicht verlassen habe und meinte: „Muhammads Körper wurde nicht vermisst, sondern Allah ließ seinen Geist reisen“ (aus dem Hadith nach al-Bukhari). Auch für die Muslime aus seiner nächsten Umgebung blieb die „Himmelfahrt nur eine Vision von Allah“.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass unter Muslimen Legendenbildungen zum eigenen Ruhm eine lange Tradition haben. Sie finden im Volk, aber auch bei „Gelehrten“ des Islam weitaus mehr Zuspruch als historische Tatsachen.
Die zur Moschee gemachte Basilika St. Maria blieb bis in die Kreuzfahrerzeit hinein ein „Ort der Niederwerfung vor Allah“. Im Juni 1099 wurde Jerusalem von den Kreuzfahrern erobert, eine kirchliche und staatliche Ordnung nach europäischem Muster eingeführt und das Königreich Jerusalem (Gottfried von Bouillon) gegründet. Die ehemalige Kirche wurde zunächst als Königspalast genutzt. Der spätere König Balduin II. von Jerusalem (1118-1131) überließ 1118 dem von Hugo von Payens gegründete Templerorden (Militia Templi) einen Flügel des nun „Templum Salomonis“ genannten Gebäudes, das bis 1129 zu einer Festung ausgebaut wurde.
Nachdem der Kurde Saladin die arabische Welt zum Heiligen Krieg gegen die Christen mobilisieren konnte, erlitten die Kreuzfahrer in der Schlacht bei Hattim am See Genezareth 1187 eine so schwere Niederlage, dass sie den Fall von Jerusalem hinnehmen mussten. Das Gebäude der Templer wurde wieder zur Moschee umgestaltet und am 9.10.1187 erneut Allah geweiht.
In einem Dritten Kreuzzug (1189-1192) versuchte König Richard Löwenherz vergeblich, Jerusalem zurück zu erobern. Erst Kaiser Friedrich II. (1212-1250) unternimmt es, mit diplomatischen Mitteln das Ziel der Kreuzzüge zu erreichen. Er schließt mit dem ägyptischen Sultan El-Kamil 1229 in Jaffa einen Vertrag, aufgrund dessen Jerusalem ( ohne Felsendom und el-Aqsa Moschee) und weitere Gebiete zurück gewonnen werden. Papst und Patriarch von Jerusalem lehnen allerdings diese Lösung ab.
Nach weiteren vergeblichen Versuchen, die Gebiete zu halten, unterliegen die Kreuzfahrer schließlich 1291 den ägyptischen Mameluken (ehemals Sklaven türkischer und kaukasischer Herkunft, die als Soldaten am Nil an die Macht kamen und den sunnitischen Islam stärkten). Die Templer geben 1303 ihren letzten Stützpunkt, die Insel Ruad vor Tortosa, auf. Das Ende der Kreuzfahrerstaaten sollte für die einheimischen Christen unter der islamischen Herrschaft erhebliche Folgen haben: sie wurden zu Dhimmis, zu Bürgern mit nur wenigen Rechten.
Anfang des 16. Jh. findet die Herrschaft der Mameluken ein Ende, als der osmanische Sultan Selim I. (1512-1520) in einem raschen Siegeszug Syrien, Palästina und das Niltal unterwirft. Bis zum Ende des I. Weltkriegs bleibt nun Jerusalem Teil des osmanischen Reiches. Die Situation ändert sich erst, als nach dessen Niederlage der Nahe Osten in Mandatsgebiete aufgeteilt und von den Siegern England und Frankreich bis zu den arabischen Staatsgründungen verwaltet wird. Das inzwischen fast menschenleere und öde Territorium des biblischen Israel wurde seit Ende des 19. Jh. von Juden durch Einwanderung systematisch besiedelt und wieder kultiviert.
Wie unwichtig die beiden Moscheen auf dem Tempelberg für die Muslime im abgelegenen
Jerusalem bis in unsere Zeit waren, belegen Bilder des Bonfils Studio Beirut von 1875, die einen menschenleeren und verwahrlosten Platz zeigen, auf dem das Unkraut zwischen den Steinen hervorsprosst. Der Felsendom zeigt deutliche Spuren des Verfalls. (Die Restauration erfolgte erst in der Mitte des 20. Jh., und die Kuppel erhielt in den 1960er Jahren ihre Vergoldung dank einer Spende des jordanischen Königs Hussein.) Bemerkenswert sind auch die Beschreibungen zu den vorgenannten Bildern: „Mosquee d´Omar et tribunal de David “ oder „Al Aqsa Mosque – Note overall disrepair and lack of use“. Auf einem anderen Bild dagegen sieht man eine größere Menge Juden, die an der „Western Wall“ beten. Bestätigt wird der allgemeine Zustand des Landes auch durch Tagebuchaufzeichnungen von Mark Twain , der das Heilige Land 1867 bereiste: „Es ist ein trostloses Land. Es gibt kaum einen Baum oder Strauch, der Schatten spendet.“
Weiterhin ist bemerkenswert, dass bis in unsere Tage hinein islamische Würdenträger und Autoritäten nicht den Weg zu ihren „Heiligtümern“ in Jerusalem fanden – auch nicht während der illegalen jordanischen Besatzungszeit von 1948-1967 - abgesehen von einer Ausnahme: Der Vater König Husseins, der Emir und spätere erste König von Jordanien, Abdallah, wurde 1951 bei einem Besuch in Jerusalem in der el-Aqsa ermordet. Er hatte eine Verständigung mit Israel gesucht und musste diese mit seinem Leben bezahlen. Selbst in dieser Zeit wurde von den Arabern nichts unternommen, den Tempelplatz oder den Ostteil Jerusalems aufzuwerten. Ebenso gab es auch keinen Versuch, im „Westjordanland“ einen Staat „Palästina“ mit einer Hauptstadt Ost-Jerusalem zu gründen. Die PLO-Charta von 1964 belegt diese Tatsache.
Für die islamische Welt wurde Jerusalem und die el-Aqsa Moschee erst nach dem 6-Tage-Krieg 1967 wichtig und zum Symbol des politischen Kampfes gegen Israel . Deshalb wurde ein Grund gesucht, den Krieg gegen Israel und seine heilige Stadt auch religiös zu untermauern. Nicht nur die Araber sind davon überzeugt, dass Jerusalem für den Islam eine heilige Stadt sei, sondern auch einige westliche „Islamwissenschaftler“ – obwohl Jerusalem in der wichtigsten Quelle des Islam nicht erwähnt ist. Das hängt – wie oben schon erwähnt – mit der obigen Legende zusammen, in der die angeblich himmlische Reise Muhammads, ein Jahr vor seiner Flucht („Auswanderung“) nach Medina (621), erzählt und auch von gebildeten Muslimen geglaubt wird.
Dieser Sachverhalt zeigt auch, dass gemäß Koran der Jihad , als 6. Säule des Islam ein äußerst wichtiges Element bei der Ausbreitung dieser Ideologie und Religion ist. Zusammengefasst ist dieser Sachverhalt in der Schari´a , dem Staatsgrundgesetz des Islam. Wohl nicht zu unrecht bezeichnet Leon de Winter diese Verbindung von gewalttätiger Ideologie und Religion der arabischen Wüstenstämme des 7. Jh. als „religiös verbrämten Faschismus“ . Der „heilige Krieg“ ist eine bindende Pflicht (=Fardh Kifaya) für jeden Muslim und für jede muslimische Nation (s. Sure 9,41 + 112 u.a.). Der Sieg über die „Ungläubigen“, vor allem Juden und Christen, dokumentiert sich darin, dass Synagogen zerstört und wichtige Kirchen in Moscheen umgewandelt bzw. ebenfalls zerstört werden. Als Jordanien 1948 den Ostteil Jerusalems annektierte, wurden dort alle 58 Synagogen dem Erdboden gleichgemacht. Auf dem Tempelplatz wird heute ebenfalls alles noch Vorhandene, was darauf hinweist, dass hier einst der Tempel stand, vernichtet bzw. auf Müllhalden gebracht. Es wird nun sogar die frühere Existenz des Tempels von den Arabern verneint. So sagte erst kürzlich der Großmufti von Ostjerusalem, Mohammed Hussein, dass es einen jüdischen Tempel nie gegeben habe, obwohl ihm ein arabischer Beleg von 1935 darüber vorgelegt wurde. Lüge und Verschleierung von Tatsachen gegenüber „Ungläubigen“ wurden schon von einem der bedeutendsten „Theologen“ und Denker des Islam als Mittel im Kampf gerechtfertigt. Al-Ghazzali (1059-1111) sagte: „Wisse, dass die Lüge an sich nicht falsch ist. Wenn eine Lüge der einzige Weg ist, ein gutes Ergebnis zu erzielen, ist sie erlaubt. Daher müssen wir lügen, wenn die Wahrheit zu einem unangenehmen Ergebnis führt.“
Die Intoleranz der „Religion des Friedens“ zeigt sich in der Devise: „Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht!“ Deshalb duldet der Islam neben sich das viel ältere Judentum und Christentum nicht. Als Zeichen des Triumphs wurden die wichtigsten Kirchen des Abend- und Morgenlandes nach der Eroberung zu Moscheen umgewandelt. So die noch aus römischer Zeit stammende Johanniskirche in Damaskus – dort steht heute die Omajjaden-Moschee , in der Papst Johannes Paul II. bei seinem Besuch im Jahre 2000 den Koran küsste.
Die größte und herrlichste Kirche des Abendlandes, die Hagia Sophia („Heilige Weisheit“), wurde nach der überaus grausamen Eroberung von Byzanz (Konstantinopel) durch Sultan Mehmed II. „Fatih“ (=Eroberer) ebenfalls für „ewige Zeiten“ zur Anbetungsstätte des Götzen Allah umgewandelt. Bei der Plünderung stürzte das große Triumphkreuz herab, das später in die Eingangsstufen eingearbeitet wurde und seit dem von den Füßen der Besucher getreten wird. Im Jahre 1934 wurde die Hagia Sophia zu einem Museum umgewandelt. Am 1.12.2006 besuchte das Oberhaupt „Westroms“ Papst Benedikt XVI. die „Heilige Weisheit“, in der noch immer die Zeichen des Islam befestigt sind. Ein Gebet wagte er dort nicht – in der gegenüberliegenden „Blauen Moschee“ betete er in Richtung Mekka – aber zu welchem Gott?
Im einstigen Kernland des christlichen Glaubens Kleinasien – die heutige Türkei – wurden nach der islamischen Eroberung fast alle Kirchen zerstört oder als Ruinen hinterlassen. Seit 1924 dürfen dort keine Kirchen mehr gebaut werden. Noch zu Beginn des vorigen Jahrhunderts waren dort 25 Prozent der Bevölkerung Christen, heute sind es kaum mehr als 0,2 Prozent, die Verfolgung und Unterdrückung überlebt haben oder der Zwangsevakuierung nach Griechenland widerstanden.
Ob die Christen in Europa endlich aufwachen? Es scheint nicht so. Selbst Kirchenführer und „christliche“ Politiker befürworten den Bau von immer mehr und immer größeren Moscheen auch in unserem Land, ohne eine Gegenleistung der Toleranz in den Herkunftsländern der Immigranten zu fordern. So sagte der schleswig-holsteinische Ministerpräsident Carstensen (CDU) am 9.10.2009 bei der Einweihung der großen Zentrumsmoschee mit 26 Meter hohen Minaretten in Rendsburg: „Ich bin stolz, eine solche Moschee in m e i n e m Bundesland zu haben … Die Moschee wird ein Symbol für Frieden und Freiheit sein.“ Mit keinem Wort wies er auf die Not der Christen in den islamischen Ländern hin.
Was nun den leidenschaftlichen Anspruch der Araber auf Jerusalem anbetrifft, so ist dieser historisch völlig unbegründet und zurückzuweisen. Christen, für die die Bibel maßgebend ist, sollten deshalb an der Seite Israels stehen und sich für die Wahrheit einsetzen.
H. Nowitzky 12/2009
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Israels Erfindungen und Nobelpreise: http://ow.ly/1qGD4
Jüdische Nobelpreisträger
Literatur
1910 - Paul Heyse
1927 - Henri Bergson
1958 - Boris Pasternak
1966 - Shmuel Yosef Agnon
1966 - Nelly Sachs
1976 - Saul Bellow
1978 - Isaac Bashevis Singer
1981 - Elias Canetti
1987 - Joseph Brodsky
1991 - Nadine Gordimer
2002 - Imre Kertesz
2005 - Harold Pinter
Frieden
1911 - Alfred Fried
1911 - Tobias Asser
1968 - Rene Cassin
1973 - Henry Kissinger
1978 - Menachem Begin
1986 - Elie Wiesel
1994 - Shimon Peres
1994 - Yitzhak Rabin
1995 - Joseph Rotblat
Chemie
1905 - Adolph von Baeyer
1906 - Henri Moissan
1910 - Otto Wallach
1915 - Richard Willstaetter
1918 - Fritz Haber
1943 - George Charles de Hevesy
1961 - Melvin Calvin
1962 - Max Ferdinand Perutz
1972 - William Howard Stein
1972 - C.B. Anfinsen
1977 - Ilya Prigogine
1979 - Herbert Charles Brown
1980 - Paul Berg
1980 - Walter Gilbert
1981 - Ronald Hoffmann
1982 - Aaron Klug
1985 - Herbert A. Hauptman
1985 - Jerome Karle
1986 - Dudley R. Herschbach
1988 - Robert Huber
1989 - Sidney Altman
1992 - Rudolph Marcus
1998 - Walter Kohn
2000 - Alan J. Heeger
2004 - Irwin Rose
2004 - Avram Hershko
2004 - Aaron Ciechanover
2006 - Roger D. Kornberg
2009 - Ada Yonath
Wirtschaft
1970 - Paul Anthony Samuelson
1971 - Simon Kuznets
1972 - Kenneth Joseph Arrow
1973 - Wassily Leontief
1975 - Leonid Kantorovich
1976 - Milton Friedman
1978 - Herbert A. Simon
1980 - Lawrence Robert Klein
1985 - Franco Modigliani
1987 - Robert M. Solow
1990 - Harry Markowitz
1990 - Merton Miller
1992 - Gary Becker
1993 - Rober Fogel
1994 - John Harsanyi
1997 - Robert Merton
1997 - Myron Scholes
2001 - George Akerlof
2001 - Joseph Stiglitz
2002 - Daniel Kahneman
2005 - Robert J. Aumann
2006 - Andrew Z. Fire
Medizin
1908 - Elie Metchnikoff
1908 - Paul Erlich
1914 - Robert Barany
1922 - Otto Meyerhof
1930 - Karl Landsteiner
1931 - Otto Warburg
1936 - Otto Loewi
1944 - Joseph Erlanger
1944 - Herbert Spencer Gasser
1945 - Ernst Boris Chain
1946 - Hermann Joseph Muller
1950 - Tadeus Reichstein
1952 - Selman Abraham Waksman
1953 - Hans Krebs
1953 - Fritz Albert Lipmann
1958 - Joshua Lederberg
1959 - Arthur Kornberg
1964 - Konrad Bloch
1965 - Francois Jacob
1965 - Andre Lwoff
1967 - George Wald
1968 - Marshall W. Nirenberg
1969 - Salvador Luria
1970 - Julius Axelrod
1970 - Sir Bernard Katz
1972 - Gerald Maurice Edelman
1975 - David Baltimore
1975 - Howard Martin Temin
1976 - Baruch S. Blumberg
1977 - Rosalyn Sussman Yalow
1977 - Andrew V. Schally
1978 - Daniel Nathans
1980 - Baruj Benacerraf
1984 - Cesar Milstein
1985 - Michael Stuart Brown
1985 - Joseph L. Goldstein
1986 - Stanley Cohen (& Rita Levi-Montalcini)
1988 - Gertrude Elion
1989 - Harold Varmus
1991 - Erwin Neher
1991 - Bert Sakmann
1993 - Richard J. Roberts
1993 - Phillip Sharp
1994 - Alfred Gilman
1994 - Martin Rodbell
1995 - Edward B. Lewis
1997 - Stanley B. Prusiner
1998 - Robert F. Furchgott
2000 - Eric R. Kandel
2002 - Sydney Brenner
2002 - Robert H. Horvitz
2006 - Roger Kornberg jr.
Physik
1907 - Albert Abraham Michelson
1908 - Gabriel Lippmann
1921 - Albert Einstein
1922 - Niels Bohr
1925 - James Franck
1925 - Gustav Hertz
1943 - Gustav Stern
1944 - Isidor Issac Rabi
1945 - Wolfgang Pauli
1952 - Felix Bloch
1954 - Max Born
1958 - Igor Tamm
1958 - Il'ja Mikhailovich
1958 - Igor Yevgenyevich
1959 - Emilio Segre
1960 - Donald A. Glaser
1961 - Robert Hofstadter
1962 - Lev Davidovich Landau
1963 - Eugene P. Wigner
1965 - Richard Phillips Feynman
1965 - Julian Schwinger
1967 - Hans Albrecht Bethe
1969 - Murray Gell-Mann
1971 - Dennis Gabor
1972 - Leon N. Cooper
1973 - Brian David Josephson
1975 - Benjamin Mottleson
1976 - Burton Richter
1978 - Arno Allan Penzias
1978 - Peter L Kapitza
1979 - Stephen Weinberg
1979 - Sheldon Glashow
1988 - Leon Lederman
1988 - Melvin Schwartz
1988 - Jack Steinberger
1990 - Jerome Friedman
1992 - Georges Charpak
1995 - Martin Perl
1995 - Frederick Reines
1996 - David M. Lee
1996 - Douglas D. Osheroff
1997 - Claude Cohen-Tannoudji
2000 - Zhores I. Alferov
2003 - Vitaly Ginsburg
2003 - Alexei Abrikosov
2004 - David Gross
2004 - H. David Politzer
2005 - Roy Glauber
Gesamt 180,
Bevölkerung: ca. 6,7 Millionen in Israel, weltweit ca. 15 Millionen
Muslimische Nobelpreisträger
Literatur
1988 - Najib Mahfooz
2006 - Orhan Pamuk
Frieden
1978 - Anwar El-Sadat
1994 - Yasser Arafat
2003 - Shirin Ebadi
2005 - Mohamed ElBaradei
2006 - Muhammad Yunus
Chemie
1999 - Ahmed Zewail
Physik
1979 - Abdus Salam
Gesamt 9
Eine Liste der arabischen Nobelpreisträger wäre um drei Einträge zu erweitern:
Chemie
1990 - Elias James Corey (Christlichen Glaubens)
Medizin
1960 - Peter Brian Medawar (Christlichen Glaubens)
1998 - Ferid Mourad (Christlichen Glaubens)
Muslimische Bevölkerung, Staaten direkt um Israel ca. 240 Millionen, weltweit 1,4 Milliarden
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Land gegen Frieden?
Wie immer macht man auch heute offenbar die Rechnung ohne den Wirt, den G”tt Israels!!
Benjamin Netanjahu hat aus der Vergangenheit gelernt und wird den gleichen Fehler nicht nochmals machen. Daher wird er wieder der neue PM Israels werden!!
Wer
Israels Land abgibt, teilt oder entsprechende Teilungsverträge schließt, lebt
gefährlich, auch wenn es Israels Könige sind!!
1) Menachem Begin - 1983 Sinai abgegeben,
Rücktritt nach plötzlicher Schwermut.
2) Jizchak Rabin -
Oslovertrag 1993 (Gaza- Jericho Abk.) gab Jericho ab u. wollte Judäa, Samaria
und Jerusalem abgeben, ermordet 1995. (Hiob 34:23-28)
3) Shimon Peres - unterschrieb mit das Gaza/Jericho
Abk. u. wollte Golan u. Jerusalem abgeben. Bei vorzeitigen Wahlen 1996
gegen B. Netanjahu gescheitert. Auch hat er danach gegen Moshe Katsav die Wahl um
das Präsidentenamt verloren.
4) Benjamin Netanjahu - ( Wye Abkommen), gab Großteil
von Hebron ab und verlor daraufhin die Wahl gegen Barak 1999.
5) Ehud
Barak - Clintonplan (Camp David) wollte 97% v. Judäa u. Samaria
u. halb Jerusalem abgeben. Rücktritt
12/2000 u. verlor gegen Sharon die Wahl 2/2001.
6) Ariel Sharon - Rückzug aus Gaza und Nordsamaria.
Er hatte vor 20 weitere Siedlungen und zuletzt bis zu 92 % des Westjordanlandes
abzugeben. Seit Anfang 2006 durch Schlaganfall nicht mehr im Amt – liegt im
Koma.
7) Ehud Olmert ist wahrscheinlich der Nächste
der scheitern wird!!!
Stand: Mai 2007
Neuer Stand 02.2009: Ist inzwischen gescheitert weil er ebenfalls Land
weggeben wollte.
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Kopenhagen. Wenn sich Aron auf dem Heimweg von der Synagoge seinem Kopenhagener Wohnviertel nähert, nimmt er die Kippa ab.
hier weiterlesen
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28.02.2010
Neuer Judenhass durch Muslime
Europa erlebt einen Aufschwung von Antisemitismus, ausgelöst zu einem großen
Teil durch junge Moslems. Darüber berichtet das Wochenmagazin "Focus".
Die britische Tageszeitung "Telegraph" beschreibt ebenfalls wachsende
Bedrängnis für Juden in der schwedischen Stadt Malmö.
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20.02.2010
Bat Ye’or: Europas Anti-Israel-Kurs
wird zur Zerstörung Europas führen
Übersetzung des Artikels “Europe’s anti-Israel strategy will
result in the destruction of Europe itself” auf Robert Spencers “Jihad
Watch”
Bat Ye'or
Bat Ye’or sprach unlängst auf einer internationalen
Konferenz an der Hebräischen Universität in Jerusalem über Antisemitismus,
Multikulturalismus und ethnische Identität. Ihr Vortrag trug den Titel
„Von Europa nach Eurabia“, und ist angesichts des derzeitigen Prozesses
gegen Geert Wilders von besonderer Aktualität. Pamela Geller veröffentlichte
das vollständige Manuskript auf Atlas Shrugs. Hier einige Höhepunkte
daraus:
[...] Eurabia ist nicht Europa, sondern sein Feind. Eurabia repräsentiert
weder die Mehrheit der Europäer noch all seine Politiker. Wenn ich von
Eurabia spreche, beziehe ich mich auf eine Ideologie, eine Strategie, eine Politik
und eine Kultur, deren Inhalte und deren Vorgehensweise exemplarisch durch die
Anna Lindh-Stiftung im ägyptischen Alexandria manifestiert wird, die im
dortigen schwedischen Konsulat untergebracht ist. Urheber dieser Vision waren
in den 1960er Jahren Charles de Gaulle und Haj Amin al-Husseini, der ehemalige
Großmufti von Jerusalem, den de Gaulle 1946 schon vor den Nürnberger
Prozessen bewahrt hatte. Nach dem Yom-Kippur-Krieg führte dieses Zusammenspiel
zu einem Bündnis zwischen der Europäischen Gemeinschaft und der arabischen
Welt, welches aktiv auf allen Ebenen der Europäischen Gemeinschaft, regional
und international, mit der gemeinsamen europäischen Außen- und Sicherheitspolitik
verknüpft ist. Es zielt auf die Schaffung einer strategischen Euro-Arabischen
Front, die Israel gegenüber feindlich eingestellt ist, Arafat und die PLO
dagegen unterstützt, und sich somit im Gegensatz zu Amerika befindet. Ohne
viel Mühe konnte Frankreich dieses Programm nach dem arabischen Öl-Embargo
von 1973 auch auf den Rest Europas übertragen. [...]
In den 1970er Jahren verfolgten die EG und die Arabischen Liga zwar unterschiedliche
Ansätze aber dennoch die gleichen Ziele in diesem zusammenwachsenden Bündnis.
Antisemitismus und Antiamerikanismus gab es schon immer unter den europäischen
Linksparteien, bei den Kommunisten, den Nazis und bei den faschistischen Bewegungen,
und dies lieferte der arabischen Propaganda günstige Voraussetzungen zu
deren Verbreitung. Europa glaubte, dass es dadurch vor arabischem Terrorismus
geschützt sei, die Sicherung der Energieversorgung sichergestellt wäre,
die Dominanz auf den arabischen Märkten erlangt würde und die arabischen
Dschihadisten sich wegen der europäischen Pro-Arafat Haltung sowie der
massiven Unterstützung Palästinas zukünftig hauptsächlich
gegen Israel und die USA wenden würden, wobei der nunmehr internationalisierte
Palästina-Konflikt als ständiger Eiterherd Israel bis zum Verschwinden
langsam zu Grunde richten sollte. Dieses Zusammenwirken von Judeophobie und
Antiamerikanismus passt gut in die Strategie der euro-arabischen Allianz und
ist eine ihrer Säulen. Die andere Säule ist der Krieg gegen Israel,
welcher in der Tat nichts anderes ist, als die hinter einer Nebelwand versteckte
Islamisierung christlicher Theologie und die Unterminierung westlicher Werte.
Aus ihrer Perspektive sahen die Länder der Arabischen Liga und der Islamischen
Konferenz in diesem Bündnis mit Europa ein Mittel zum Zweck, um Europa
von Amerika trennen, das westliche Lager zu zersplittern und zu schwächen,
Israel zu vernichten, technologisch mit Europa gleichzuziehen und um durch die
Mittelmeer-Partnerschaft einen großen europäisch-arabischen, einheitlichen,
politischen und wirtschaftlichen Kulturraum zu schaffen. Auf diese Weise, unter
Ausnutzung von Multikulturalismus und Masseneinwanderung, könnte der Islam
und die arabischen Kultur etabliert werden um die Islamisierung auf dem europäischen
Kontinent kraftvoll voranzutreiben. Europa würde durch die Kombination
der Auswirkungen von Demographie, terroristischen Druck und der Abhängigkeit
von Öl zu einem Vasall der islamischen Welt.
Der Multikulturalismus ist tatsächlich die entscheidende Voraussetzung
der strategischen europäisch-arabischen Allianz. Seit 1975 enthalten alle
Texte der euro-arabischen Konferenzen und diejenigen der EU die Vereinbarungen
zwischen Europa und der arabischen Welt, in der die Bedingungen der arabischen
und islamischen Einwanderung nach Europa, die Nicht-Integration der Zuwanderer
und die Beibehaltung ihrer Beziehungen zu ihren Heimatländern, die Errichtung
kultureller und politischer islamischer Zentren in den europäischen Städten
und der Umgang mit Schulunterricht, Publikationen und Medien festgehalten werden.
Was die aktuellen Entwicklungen betrifft, so kann man alles schon im Bericht
von Luis Maria de Puig von der Europäischen Kommission für Kultur,
Wissenschaft und Bildung bei der Europäischen Parlamentarischen Versammlung
nachlesen, der von der spanischen sozialistischen Gruppe eingebracht wurde.
(November 2002).
Man muss den Kultur-Jihad mit seinem judenfeindlichen, antiamerikanischen und
antiwestlichen Charakter unbedingt in den Kontext des Multikulturalismus stellen.
Der Multikulturalismus dient als das Instrument zur Untergrabung des abendländischen
Gedankenguts mit dem Ziel der Übernahme der islamischen historischen und
theologischen Gedankenwelt, zum Beispiel der Leugnung des historischen Jihad
mittels einer defensiven Interpretation anstelle des Angriffskrieges, der Leugnung
der Dhimmitude sowie der Rechtfertigung des islamischen Terrorismus, und zwar
auf der Grundlage einer viktimologischen Wahrnehmung durch die Muslime, die
sich einerseits als die immerwährenden Opfer des christlichen Abendlandes
betrachten und andererseits als Opfer des Staates Israel womit beides zusammen
in einer essenzialistischen Symbiose des Bösen mündet. [...]
Gestatten Sie mir hier das Thema Kultur-Jihad im wechselseitigen Zusammenhang
mit dem Multikulturalismus noch etwas zu vertiefen. Mit Hilfe des Mythos von
Andalusien versucht der Islam seine historische, kulturelle und demographische
Legitimität in Europa zu beweisen. Mehrere europäische Staats- und
Regierungschefs haben bestätigt, dass der Islam in Europa zu Hause sei
und dass die europäische Kultur im Islam verwurzelt wäre. So kann
der Islam nach eigenem Selbstverständnis sowohl den Anspruch auf Multikulturalität
im Bildungssystem begründen – der Obin Bericht für Frankreich
(2004) macht das klar deutlich – als auch die Einführung der Prinzipien
der Scharia in die europäische Rechtsordnung und in den Kulturbereich sowie
die Einführung der islamischen Bräuche und der politischen Verhaltensregeln
fordern, alles unter dem Deckmantel des Multikulturalismus.
Für die muslimischen Führer war der Multikulturalismus in Europa die
Grundvoraussetzung um die euro-arabischen Vereinbarungen zur Reglementierung
der Einwanderung umzusetzen, denn er erlaubt es den muslimischen Migranten sich
nicht zu integrieren und sie „vor den Verirrungen, den Sitten und dem
Denken der Nicht-Muslime“ zu schützen, so wie das von Mohammed al-Tohami
auf der zweiten Islamischen Konferenz in Lahore im Februar 1974 forderte. Multikulturalismus
befördert somit die Existenz von Parallelgesellschaften die sich niemals
integrieren werden, also die Wiederauferstehung osmanischer „Millets“,
d.h. die Rahmenbedingungen der islamischen Besiedlung nach der Eroberung der
nichtmuslimischen Völker. Multikulturalismus und Nationalismus sind gegensätzliche
Konzepte. Der heutige Kampf gegen die europäischen Nationalismen im innereuropäischen
Kontext zur Einheit Europas erlaubt es, aufgrund dieser beiden Behauptungen
Millionen von muslimischen Einwanderern ihre Kultur nach Europa zu importieren
und gleichberechtigt zu etablieren: der andalusische Mythos und der islamische
Ursprung europäischer Kultur.
Was Israel betrifft, so zielt der Kultur-Jihad in der westlichen Wissenschaft
darauf ab, Israel durch Palästina zu ersetzen, und zwar sowohl auf kultureller
als auch auf theologischer Ebene. Es dreht sich dabei um ein paar Hauptanliegen:
die Nichtexistenz des Judäo-Christentums, die Islamisierung der christlichen
Theologie durch den Moslem Jesus, der Rückkehr zu einer christlichen Ersatztheologie
in der Palästina Israel ersetzt, die Kreuzigung Palästinas durch ein
mittels Blut und Sünde entstandenes Israel, die Übertragung der jüdischen
Geschichte auf die Palästinenser und die Nazifizierung Israels. [...]
Abschließend möchte ich noch sagen, dass sich der neue Antisemitismus
auf der geostrategischen Ebene als euro-arabischer Krieg gegen Israel wiederfindet.
Seine Thesen sind Teil der klassischen europäischen Judeophobie, eingebettet
nunmehr im Kontext der Ideologie des islamischen Jihad. Deshalb trägt die
neue Judeophobie die Zerstörung des Westens in sich; die Zerstörung
seiner Institutionen, seiner Kultur und seiner Seele.
Übersetzung
Conny Axel Meier, BPE
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| Mittwoch, 10. Februar 2010 von ih Redaktion |
„Land für Frieden” ist tot
Außenminister Lieberman erklärte bei einer Versammlung seiner
Partei Israel Beiteinu dass die „Land für Frieden-Formel“ als die Lösung
für den Nahostkonflikt jämmerlich versagt hat und es jetzt an
der Zeit sei, Frieden für Frieden auszutauschen oder dass Israel seine
Feinde ein für alle Mal besiegen müsste. „Wir müssen unsere
Verbissenheit mit einer Abgabe von Land für Frieden aufgeben und vergessen.
In Zukunft kann nur Frieden gegen Frieden angenommen werden.“ Er ist damit
nicht der erste Politiker der bemerkte, dass die bisherigen Konzessionen
an die Palästinenser nichts brachten, als nur noch mehr Gewalt und
Haß seitens der Araber. |
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20.10.2009
Der Dokumentarfilm
«Tsahal» über die israelische Armee hilft zum Verständnis
der israelischen Wirklichkeit.
Zitat aus dem Artikel:
"Der französische Regisseur Claude Lanzmann hat sein Renomee mit Dokumentarfilmen
begründet, die ihre Eindrücklichkeit ganz dem gesprochenen Wort verdanken.
Er dokumentiert ein Geschehen, indem er Menschen befragt. Er verzichtet vollkommen
auf künstliche Mittel – wie etwa Musik – wie das heute auch bei Dokumentarfilmen
üblich ist. Spannung oder Dramatik haben seine Filme dennoch. Sein epochales
Werk «Shoa» von 1985, Interviews mit Überlebenden des Holocaust,
wird gerade durch den Verzicht auf alles Dramaturgische zu einem Film von grossem
dokumentarischen und zeitgeschichtlichen Wert...
... Die ungemein spannende Dokumentation hilft sehr zum Verständnis des
israelischen Staates und ist gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen
Bedrohung des jüdischen Volkes hochaktuell".
.....
"Diese existentielle Gefährdung besteht
nicht nur theoretisch. Das Land ist winzig. Ein Jet überfliegt Israel in
weniger als zwei Minuten...
Ausgerechnet vom jüdischen Volk, das beinahe
vollkommen ausgelöscht worden wäre, erwartet mancher Europäer
eine pazifistische Haltung – stellt aber als Franzose sowenig seine «Force
de frappe» in Frage wie als Deutscher seine «Bundeswehr» oder
als Schweizer seine Schweizer Armee".....
Quelle: http://www.factum-magazin.ch/wFactum_de/mensch/Kultur/2009_10_21_Keine_zwei_Minuten.php
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| Sonntag, 8. November 2009 |
Abbas: Gaza ist ein „Emirat der Finsternis“
|
http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=118&view=item&idx=2011
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| Sonntag, 10. Januar 2010 von ih Redaktion |
Tontafel aus der Zeit Davids entziffert
Im Tal Ela, unweit von Bet Shemesh gelegen, dort wo der Kampf zwischen David und Goliath stattfand, fanden Archäologen unter Leitung von Prof. Gershon Galil von der Universität Haifa schon vor einiger Zeit eine 15 mal 16 cm große Tontafel aus dem 10. Jh. vor Chr.. Dies war die Zeit König Davids. Inzwischen konnte der mit Tinte auf Ton geschriebene Text als hebräische Sprache entziffert werden. Der Text beschreibt den rechten Umgang mit Sklaven, Witwen und Waisen. Quelle http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=20345 |
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18.10.2009
Self-Defense is not a Crime of War
UK Commander Challenges Goldstone Report
UN Watch Oral Statement
Delivered by Colonel Richard Kemp, 16 October 2009
UN Human Rights Council: 12th Special Session
Zitat "Während der UNO-Menschenrechtsrat die
Hamas verteidigte und Israel zum Sündenbock für die Opfer in
Gaza machte, setzte sich ein Mann für Israel ein. Kein Israeli, sondern
Oberst Richard Kemp (Foto), ehemaliger Kommandeur der britischen Streitkräfte
in Afghanistan. Er erklärte vor dem Club der versammelten Israelhasser:
“Die IDF sind die moralischste Armee in der Geschichte der Kriegsführung”
und “ Selbstverteidigung
ist kein Kriegsverbrechen “.
Oberst Kemp sagte:
Ich bin der frühere Kommandeur der britischen Streitkräfte in Afghanistan. Ich habe der NATO und den vereinten Nationen gedient; habe Truppen in Nordirland, Bosnien und Mazedonien angeführt; und ich habe am Golfkrieg teilgenommen. Ich habe seit der Invasion 2003 einige Zeit im Irak verbracht und für den gemeinsamen Ausschuss des Nachrichtendienstes der britischen Regierung zum internationalen Terrorismus gearbeitet...." Zitat Ende
hier weiterlesen:
http://www.unwatch.org/site/c.bdKKISNqEmG/b.5537773/k.291E/SelfDefense_is_not_a_Crime_of_War.htm
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24.09.2009, 20:58 Uhr
Die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten. 5 Videos
Ein Film über den Massenauszug der Juden aus dem Nahen Osten und Nordafrika, im 20. Jahrhundert. Der Film The Forgotten Refugees , die vergessenen Flüchtlinge, untersucht die Geschichte, Kultur und den erzwungenen Auszug nahöstlicher und nordafrikanischer jüdischer Gemeinden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auf der Grundlage ausführlicher Zeugnisse von Flüchtlingen aus Ägypten, dem Jemen, aus Libyen, dem Irak und aus Marokko erzählt der Film die Geschichten - von Freuden und vom Leiden - das ungefähr eine Million Menschen so lange mit sich getragen haben. Der Film verflicht persönliche Geschichten mit dramatischem Archivmaterial von Rettungseinsätzen, historische Fotos von Auswanderung und Wiederansiedelung sowie Analysen von zeitgenössischen Wissenschaftlern, um somit darüber zu berichten, wie und warum die jüdische Bevölkerung im Nahen Osten und in Nordafrika von ungefähr einer Million, im Jahr 1945, auf heute einige Tausend abgenommen hat.
Diese fünf YouTube Clips (insgesamt 49:30 Minuten) erzählen die Geschichte der rassistischen Ethnischen Säuberung von annähernd einer Million Flüchtlingen im Nahen Osten. Eine Lösung des israelisch-arabischen Konflikts muß Gerechtigkeit für die Flüchtlinge einschließen. Es ist eine schockierende Geschichte, die das Bewußtsein eines jeden fortschrittlichen Menschen wachrütteln sollte. Aber diese Juden waren keine Palästinenser, sie waren "Arabische Juden".
Während in Israel der Anteil der nicht-jüdischen Bevölkerung inzwischen an die 30 Prozent beträgt, gibt es in Jordanien keinen einzigen Juden: null. Obgleich 1948 die 76 Prozent Palästinas, das die Briten 1922 abteilen und den Arabern als Transjordanien übergeben, bereits durch zahlreiche gewalttätige Ausschreitungen und Pogrome gegen die alteingesessenen Juden gesäubert sind, erläßt die jordanische Regierung 1954 ein Gesetz, das in Jordanien lebenden Palästinensern die Staatsbürgerschaft nur dann gibt, wenn sie keine Juden sind. Während der Besetzung der West Bank durch Jordanien (1948-1967) erklärt die jordanische Regierung den Verkauf von Land an Juden zum Kapitalverbrechen.
Übersetzung von Absatz 1+2: Gudrun Eussner, 24. September 2009
http://www.eussner.net/fundsachen.html
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Mittwoch, 30. September 2009 von ih Redaktion |
Angriff auf drei Schmuggeltunnel
Gestern Abend flog die israelische Luftwaffe einen Angriff auf drei Schmuggeltunnel
in der Region der Grenze zwischen Rafah im Gazastreifen und Ägypten.
Dieser Angriff kam als Antwort auf den Beschuß mit Kassam-Raketen
und Mörsergranaten am Versöhnungstag. Auch gestern Abend wurden
Kassam-Raketen auf Israel geschossen. Seit Anfang 2009 wurden etwa 720 Kassam-Raketen,
Mörsergranaten und Grad-Raketen auf Israel abgefeuert. Israel hält
die Hamas für die Einhaltung der Stille im Süden Israels verantwortlich
und wird auf jeden Versuch, diese Stille zu brechen, reagieren. |
http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=19667
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Israel in den Medien: Die Lügen über Israel wirken auf den Westen. Ein Teil der MSM verschleiern und übernehmen die von den Palästinensern inszenierten Nachrichten, Bilder und Filme.
Dazu einen Filmbeitrag in zwei Teilen auf youtube. Sehr sehenswert.
http://www.youtube.com/watch?v=e6r-8hwu_X0&feature=player_embedded#t=107 Teil 1
http://www.youtube.com/watch?v=S_YT8kJpaG8&feature=player_embedded Teil 2
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Verfasst von Liza um 12:30 Uhr – Feedback – Permalink
http://www.lizaswelt.net/search?q=tilman+tarach
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23.09.2009
Zitat "Israels Reaktion auf den ‚Goldstone-Bericht'
Israel ist entrüstet und enttäuscht über den Bericht, der am 15. September von der Gaza-Untersuchungsmission veröffentlicht wurde. Der ‚Goldstone-Bericht'
ignoriert praktisch Israels Recht auf Selbstverteidigung, stellt unbegründete Behauptungen zu seinen Absichten auf und stellt Israels demokratische Werte
und Rechtsstaatlichkeit infrage. Gleichzeitig ignoriert der Bericht völlig die gezielte Strategie der Hamas, innerhalb der Zivilbevölkerung zu operieren und dicht bevölkerte Gebiete zum
Kampfschauplatz zu machen. Indem er über solche Taktiken hinwegsieht, belohnt er sie regelrecht.
Der Bericht verhüllt kaum sein Ziel, zu einer politischen Kampagne gegen Israel anzustacheln; mit seinen Empfehlungen trachtet er danach, den UNSicherheitsrat,
die UN-Vollversammlung, den Internationalen Gerichtshof, den UN-Menschenrechtsrat und die gesamte internationale Gemeinschaft in eine derartige Kampagne hineinzuziehen..." Zitat Ende
Den ganzen Artikel lesen Sie hier:
(Außenministerium des Staates Israel, 15.09.09)
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| Freitag, 11. September 2009 von ih Redaktion |
Eine der ältesten Synagogen der Welt freigelegt
Eine Synagoge aus der Zeit des Zweiten Tempels (50 v. Chr – 100 n. Chr.) wurde bei einer Ausgrabung der israelischen Altertumsbehörde am Strand von Migdal freigelegt. Man wollte dort ein Hotel bauen und führte eine Ausgrabung durch, um zu sehen, ob sich etwas unter der Erdoberfläche verbirgt und die Forscher wurden tatsächlich fündig. Sie entdeckten eine der ältesten Synagogen der Welt. Inmitten dieses Gebetshauses befindet sich ein Stein, in den ein siebenarmiger Menorah-Tempelleuchter eingraviert ist, der in dieser Form bisher noch nirgendwo gefunden wurde. Die Haupthalle der Synagoge misst etwa 120 qm und die Steinbänke sind entlang den Wänden gebaut worden. Der Fußboden enthält ein Mosaik und die Wände waren mit Fresken verziert. „Zum ersten Mal fanden wir eine Menorah-Verzierung die aus der Zeit stammt, während der der Zweite Tempel noch stand. Dies ist die erste Menorah, die in jüdischem Kontext gefunden wurde und auf die Periode des Zweiten Tempels und den Beginn der frühen Römerzeit zurückdatiert werden kann“, so Dina Avshalom-Gorni, die Leiterin der Ausgrabung. Mehr dazu in einer der nächsten Ausgaben von israel heute. |
| Freitag, 11. September 2009 von ih Redaktion |
Sanitäterin behandelte arabischen Steinwerfer
Eine jüdische Sanitäterin aus der Jordansenke eilte um einem arabischen
Jugendlichen Hilfe zu leisten, der Steine auf ihren 13-jährigen Sohn
geworfen hatte. Dieser Steinangriff fand bereits vor einigen Tagen statt,
wurde aber erst jetzt bekannt. „Selbst wenn ich von vornherein gewußt
hätte, dass dieser verletzte junge Mann der war, der auf meinen Sohn
Steine warf, hätte ich ihn ohne zu zögern behandelt“, so Orit
Ohana aus dem Ort Shdemot Mehola. Sie erzählte dass sie des öfteren
im Rahmen ihrer Volontärstätigkeit mt dem israelischen Rettungsdienst,
Magen David Adom, arabischen Menschen hilft. „Als ich vor Ort eintraf, sah
ich den jungen Mann mit tiefen Schnittwunden in den Händen und entsprechend
der großen Anzahl der Polizein vor Ort war es klar, dass er an einer
terroristischen Aktivität beteiligt gewesen sein muss. Als ich ihn
behandelte kam ein Nachbar auf mich zu und erklärte mir, dass der Araber
vor mir kurz zuvor Steine auf sein Auto geworfen hatte, in dem auch mein
Sohn mitgefahren war.“ |
http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=179&nid=19562
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Gastbeitrag von Herbert Nowitzky
Der Ökumenische Rat der Kirchen
fordert den Stopp jüdischen Siedlungsbaus (eine Nachricht in „idea-Spektrum“
vom 3.9.2009)
Ist ISRAEL eine "BESATZUNGSMACHT"?
Der Antisemitismus des ÖRK (aber auch anderer Organisationen wie Lutherischer
Weltbund und UNO) wird immer unerträglicher und zeigt, dass der Ökumenische
Rat der Kirchen mit Sicherheit keine Vereinigung von Christen ist.
Wenn der scheidende Generalsekretär Samuel Kobia den Ausbau jüdischer
Siedlungen in Judäa und Samaria als „Verbrechen“ und als „Sünde gegen
Gott“ bezeichnet, so weiß er nicht, wovon er spricht und bekundet damit
nicht nur seine Unkenntnis der Heiligen Schrift, sondern auch sein mangelndes
Wissen über die Geschichte des Nahen Ostens.
Um der arabischen Forderung „Land für Frieden“ entgegen zu kommen, hatte
der „Hardliner“ Sharon einen Teil Israels abgegeben und Gaza gewaltsam räumen
lassen. Tausende jüdischer Siedler wurden ihrer Heimat beraubt und zwangsevakuiert.
Die Folge war nicht etwa ein wenig mehr Frieden für Israel, sondern näher
gerückter Raketenbeschuss durch die „Palästinenser“ und totales Chaos
in Gaza sowie Krieg der Araber untereinander, obwohl in kein anderes Gebiet
der Erde soviel „Entwicklungshilfe“ gepumpt wird wie in die „Palästinensische
Autonomie“. Die Aufgabe Gazas war deshalb ein strategischer Fehler, zeigt aber
auch, dass ein Staat „Palästina“ in Judäa und Samaria für Israel
Selbstmord wäre, weil Israel damit jegliche Kontrolle und Verteidigungsmöglichkeit
mit konventionellen Waffen genommen würde.
Deshalb soll die Behauptung, dass Israel eine „Besatzungsmacht“ sei und angeblich
kein Recht habe auf die Besiedlung des eigenen Landes, dem so genannten „Westjordanland“,
widerlegt werden aufgrund des biblischen Aspekts, der Historie und des Völkerrechts.
1. Der Herr lässt uns zuvor wissen, ehe etwas geschieht, damit wir Sein
Wirken erkennen
können (Jes 48,5)
2. Sehet den Feigenbaum! (Mt 24, 32f; Mk13,28 )! Der Feigenbaum steht als Symbol
für
Israel.
3. Keine Spekulation! Der Tag des HErrn kommt! Aber er ist allein Gott bekannt
(Mt 24, 35f;
Mk 13, 31f). Darum wachet; denn ihr wisst nicht, an welchem Tag euer HErr kommt
(Mt 24,42) – aber die Zeichen, die ihm vorausgehen, beachtet (Mt 16,3). So wisst
ihr, dass Er nahe vor der Tür ist (Mt 24,33).
Warum gerade Israel? Gott offenbart sich Israel – aber damit auch allen Menschen
– in der Geschichte Seines Volkes von der Erwählung Abrahams (Gen 12) bis
heute. Er verbindet diese Geschichte mit einem konkret bezeichneten kleinen
Land, das Gott als Sein Eigentum bezeichnet und Israel zum ewigen Besitz gegeben
hat (vgl. Gen 12,1ff; 13,15; Lev 25,23; Num 34,1ff u.a.). Die dort lebenden
Kanaaniter (Kanaan jüngster Sohn Hams) stehen zugleich als Synonym für
die dort lebenden Völker vom Libanon bis nach Ägypten, die eine gemeinsame
Sprache, Kultur und Religion besaßen. Die Landnahme der Israeliten und
Phönizier / Philister (Seevölker von den Inseln des östl. Mittelmeeres)
im 14. bis 12. Jahrhundert v. Chr. beendete die kanaanitische Periode, auch
wenn sich ihre Kultur in den nördlichen Küstenstädten (u.a. Sidon,
Tyrus) noch eine Zeitlang hielt. Diese Völker lässt Gott vertreiben
bzw. ausrotten (Gründe: Deut 7,1ff und 18,9ff; Jos 23,3ff u.a.) nach einer
Gnadenfrist von 400 Jahren (Gen 15,13ff). Das gleiche Schicksal sollte die Philister
(622 v. Chr.) ereilen (Amos 1,8; Sach 9,6f).
Zur Erwählung Israels: „Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich
verherrlichen will“ (Jes 49,3). „Du bist ein heiliges Volk dem Herrn, deinem
Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt zum Volk des Eigentums aus
allen Völkern, die auf Erden sind, … weil Er euch geliebt hat …“ (Num 7,6ff).
„Darum will ich auch an euch heimsuchen all eure Sünde“ (Amos 3,2).
Was es bedeutet, von Gott erwählt zu sein, hat Israel durch die Jahrhunderte
seiner Geschichte erfahren. Es war nicht erwählt zu kollektiver Seligkeit,
sondern von Gott dazu bestimmt, der Ort unter den Völkern zu sein, an dem
Er sich offenbart, um allen Menschen zu zeigen, wer Er ist. Israel war erwählt,
um als das Gefäß für den zu dienen, der als der Messias der
Juden für die Welt der Heiland sein sollte. Das auserwählte Israel
bleibt auserwählt (Röm 11,1+29), um am Ende der Tage im Dienst und
Auftrag seines Gottes den Völkern der Erde zu dienen – nach unbeschreiblichem
Leiden und schlimmster Verfolgung bis in unsere Tage.
Zugleich ist Israel in seiner Erwählung und in seinem Leiden ein Schatten
und ein Prototyp auf Christus, den Auserwählten schlechthin (Jes 42,1),
der durch Seinen Dienst und durch Sein Leiden den Menschen und der ganzen Schöpfung
Heil und Rettung gebracht hat.
Dem Nahost-Konflikt kann man sich auf zwei Betrachtungsweisen nähern: Da
ist zum einen der biblische Aspekt – bekanntlich Gottes Offenbarung an Israel,
aber letztlich an alle Menschen – und zum anderen – wer diese ablehnt – die
Historie und das Völkerrecht.
Wie zuvor schon ausgeführt, bezeichnet die Bibel sowohl im AT als auch
im NT das Land Israel ausdrücklich als Gottes Eigentum (u.a. Lev 25,23;
Joh 1,11), das Abraham und seinen Nachkommen zu ewigem Besitz verheißen
war, noch ehe Israel (=Gottesstreiter) zum Volk wurde (u.a. Gen 13,15; Apg 7,5).
Die Grenzen dieses Landes sind u.a. in Jos 1, 4 genannt.
Ausgerechnet Muhammad hat dies in seinem Koran bestätigt! In Sure 5,21
und 7,137 bezeichnet er das Land östlich (!) und westlich des Jordan als
Wohnort der „Kinder Israel“ – allerdings von „Allah“ zugewiesen.
Durch den Propheten Jeremia (Jer 31,36f) verhieß Gott Israel eine ewige
Existenz, worauf sich kein anderes Volk berufen kann: „Wenn jemals diese Ordnungen
(des Weltalls) vor mir ins Wanken kämen, spricht der HErr, so müsste
auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich.
So spricht der Herr: Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund
der Erde unten erforschen, dann würde ich auch verwerfen das ganze Geschlecht
Israels für all das, was sie getan haben, spricht der Herr.“
Auf die spätere Landnahme nach 400jähriger Sklaverei in Ägypten
und die Gründe dafür (siehe u.a. Gen 15,16) soll hier nicht eingegangen
werden. Doch sollte ein Wort des Propheten Sacharja (um 520 v.Chr.) gerade heute
aufmerken lassen. Am Ende der Zeiten – siehe Gleichnis vom Feigenbaum – will
Gott Jerusalem zum Laststein für alle Völker machen. „Alle, die ihn
weg heben wollen, sollen sich daran wund reißen; denn es werden sich alle
Völker auf Erden gegen Jerusalem versammeln“ (Sach 12,3). Der weitere Verlauf
wird dann in den Kapiteln 12 bis 14 geschildert.
Betrachtet man die seit dem I. Weltkrieg andauernde Entwicklung im Nahen Osten,
muss auch der Skeptiker zugeben, dass das kleine Israel, etwa so groß
wie Hessen, und seine Hauptstadt im Brennpunkt der Weltgeschichte stehen. Kaum
ein Tag vergeht, an dem die Medien nicht an erster Stelle über die sich
zuspitzende Krise berichten. Hier verdichten sich biblische Prophetie, Worte
von Jesus über das Ende (u.a. Mt 24 und 25) und historische Realität
zu einem Gesamtbild.
Nach der Niederlage des Osmanischen Reiches als Bundesgenosse des Deutschen
Reiches im I. Weltkrieg endete auch seine Existenz am 30. Okt. 1918. Die Sieger
England und Frankreich übernahmen seine ehemaligen Kolonialgebiete im Nahen
Osten. Es begann ein Prozess, der zahlreichen Gebieten innerhalb der arabischen
Nation die Unabhängigkeit und neue Grenzen brachte: Syrien, Libanon, Irak,
Jordanien … Zugleich anerkannte Großbritannien das „historische jüdische
Recht auf seine Existenz in Palästina“, das seit römischer Zeit eine
geographische Bezeichnung für ein bestimmtes Gebiet westlich und östlich
des Jordan sowie zwischen Syrien und dem Sinai ist, auf dem auch das spätere
Jordanien entstehen sollte.
Der Begriff „Palästina“ stammt von den Philistern ab, die einst von den
Inseln des östlichen Mittelmeeres kommend, an den Küsten Kanaans siedelten.
In der Bibel werden die Städte Gaza, Ashkelon, Ashdod, Ekron und Gat als
„Philisterstädte“ genannt. Diese Seevölker waren demnach keine Araber
und wurden von Israel nach und nach besiegt. Sie verschwanden ganz aus der Geschichte,
als das Nordreich Israel 622 von den Assyrern erobert und zerstört wurde.
Die überlebenden Juden wurden zerstreut oder vermischten sich mit den Eroberern
(Samaritaner). Judäa mit der Hauptstadt Jerusalem existierte als Staat
unter verschiedenen Oberhoheiten noch bis in die Zeit der Römer, ehe es
zur römischen Provinz „Syria-Judäa“ wurde und schließlich im
Jahre 70 n. Chr. durch Titus eingenommen und Jerusalem mit dem II. Tempel zerstört
wurde. Danach wechselten die Herrschaften im Heiligen Land: nach der Teilung
des römischen Reiches folgten Byzanz, die Araber ab 638, die Kreuzritter
und ab 1516 die Osmanen, als Selim I. sein Reich bis nach Ägypten ausbreitete.
Diese Oberhoheit endete erst mit der Niederlage im I. Weltkrieg, nach der sich
die Türken auf ihr Kernland zurückziehen mussten und in der Nachfolge
die Türkei entstand (1923). In dieser ganzen Zeit gab es eine nicht abreißende
jüdische Bevölkerung im Heiligen Land, vor allem aber in Jerusalem,
Hebron und anderen größeren Orten.
Großbritannien erklärte 1917 in der berühmten Balfour-Declaration,
dass es die „Gründung einer nationalen Heimat für das jüdische
Volk mit Wohlwollen fördern“ wolle. Das vom Völkerbund 1920 an Großbritannien
verliehene Mandat für Palästina wurde 1922 von 52 Mitgliedstaaten
des Völkerbundes anerkannt.
Gemäß der Peel-Commission von 1936 verstand man unter „Palästina“
sowohl das westliche als auch das östliche Jordanland („Transjordanien“).
Da es zuvor einen Staat „Palästina“ ebenso wenig gab wie ein „Volk der
Palästinenser“, ging es nun darum, welche Grenzen zwischen den dort lebenden
und aus den arabischen Staaten vertriebenen Juden (etwa 800 000) und den Arabern
(etwa 650.000) gezogen werden sollten. Um den Arabern entgegenzukommen, erwirkte
Großbritannien in Art. 25 der Mandatserklärung, dass den Juden das
Siedlungsrecht auf der Ostseite des Jordan entzogen wurde. Das bedeutete, dass
80 Prozent des Gebietes „Palästina“ an die Araber gingen, an das spätere
Jordanien. Der Rest, also die so genannte „Westbank“ incl. Gaza, sollte der
„intensiven jüdischen Ansiedlung“ vorbehalten bleiben, was nach dem II.
Weltkrieg in Art. 80 der UNO-Charta ausdrücklich bestätigt wurde.
Von den in diesem Gebiet wohnenden Arabern erhielten mehr als 75 Prozent die
jordanische Staatsangehörigkeit. Bei den übrigen handelt es sich um
arabische Beduinen, die zwar den König von Jordanien als ihr Oberhaupt
betrachten, die sich aber mit dem israelischen Staat arrangiert haben und damit
gut leben.
Der UNO-Teilungsplan von 1947, Resolution 181, sah nun vor, dass der westliche
Teil des Mandatgebietes, also die „Westbank“ nochmals geteilt werden sollte.
Besonders die Engländer, die sich mittlerweile ganz auf die arabische Seite
geschlagen hatten, trieben diese nochmalige Reduzierung des jüdischen Teils
voran, obwohl dieses Gebiet nur etwa 21.000qkm umfasst (=0,021 Mio. qkm), während
die Araber insgesamt eine Fläche von fast 14 Mio. qkm (13,8 Mio. qkm) bewohnen
– also ein erheblich größeres Gebiet als die Fläche Europas
ausmacht. Die vorgesehene Resolution war eine Empfehlung und erhielt nie den
Status internationalen Rechts, weil der Weltsicherheitsrat darüber keinen
Beschluss fasste.
Trotzdem stimmte Israel zu, obwohl 1948 als Staat ausgerufen – doch die Araber
lehnten selbst diese Reduzierung Israels ab, weil sie kein nichtislamisches
Land auf dem für Allah erobertem Territorium dulden. So bestehen auch noch
heute islamische Ansprüche auf das 1492 für den Islam endgültig
wieder verloren gegangene spanische Andalusien!
Es kam zum ersten Krieg: Jordanien besetzte und annektierte die „Westbank“ und
den Ostteil Jerusalems. (Wir sind erinnert an die schmerzliche Teilung Berlins
nach dem II. Weltkrieg). Dadurch fiel Israels heiligste Stätte, der Tempelberg,
an die Araber, die auch alle 58 Synagogen in der Altstadt zerstörten und
die Juden vertrieben. Damit wurden sämtliche, auch für Christen heilige
Stätten bis 1967 unzugänglich. Ägypten besetzte Gaza.
Die Araber hatten jetzt 19 Jahre lang genau die Gebiete in der Hand, auf denen
sie heute den zweiten Staat der „Palästinenser“ nach Jordanien gründen
wollen. Doch das war und ist nicht wirklich gewollt. Nicht einmal in der PLO-Charta
von 1964 ist ein Staat „Palästina“ mit einer Hauptstadt Jerusalem erwähnt!
Das Ziel war und ist die Vernichtung des jüdischen Staates und seine Vereinigung
mit der „arabischen Nation“ (Art. 13). So sieht es auch die Charta der HAMAS,
die „ihre Richtlinien dem Islam entnimmt“ (Art. 1). Sie kämpft dafür,
„dass das Banner Allahs über jeden Zentimeter von Palästina aufgepflanzt
wird“ (Art. 6) – also auch in ganz Israel!
So kam es 1967 zum folgenschwersten Krieg, dem Sechs-Tage-Krieg, der die endgültige
Endlösung für das jüdische Volk bringen sollte: Ägypten
(Nasser) und Syrien (Assad) verkündeten, dass Israel in drei Tagen nicht
mehr existieren würde. (Vergleiche hierzu Psalm 83, wo die wahren Gründe
genannt sind!) Bekanntlich kam es anders. Die übermächtigen arabischen
Armeen, unterstützt von der Sowjetunion, wurden in sechs Tagen vernichtend
geschlagen – und die übrige Welt sah gebannt zu.
Israel befreite Judäa, Samaria, den Nordosten Galiläas (Golanhöhen),
Gaza und vor allem den Ostteil Jerusalem , die ja ursprünglich und zurecht
dem jüdischen Staat zugedacht waren. Die bisherige illegale jordanische
Besetzung war bis dahin von der Weltöffentlichkeit hingenommen worden –
Israel wird jedoch seit dem wegen seiner angeblich widerrechtlichen Inbesitznahme
ureigensten jüdischen Territoriums als „Besatzungsmacht“ verunglimpft.
(Müsste nicht Deutschland entsprechend auch seine von den Siegern annektierten
Gebiete zurückfordern?)
Hinzu kommt, dass Jordanien 1991 ganz offiziell auf Judäa und Samaria („Westbank“)
zugunsten der PLO-Terrororganisation des Ägypters Arafat verzichtete und
Ägypten sich im Zuge des Friedensvertrages mit Israel aus Gaza zurückzog.
Nach dem Sechs-Tage-Krieg beschloss die UNO mit Resolution 242, dass Israel
„erobertes Land“ zurückgeben solle. Diese Resolution umfasst ausdrücklich
nicht alles Land, das 1967 im Verlaufe des Verteidigungskrieges in israelischen
Besitz gelangt war. Ägypten erhielt den Sinai zurück, was allein 91
Prozent der fraglichen Gebiete ausmacht. Damit waren nach Ansicht des ehemaligen
Unterstaatssekretärs Rostow/USA die Auflagen der Resolution 242 erfüllt.
Sie fordere nicht auch die Räumung des befreiten restlichen biblischen
Territoriums: Judäa, Samaria, nördliches Galiläa (Golan) und
Gaza, das aufgrund von Geschichte und Völkerrecht – aber auch im Hinblick
auf das besondere Eigentumsrecht Gottes - zu Israel gehören.
Ein weiterer Punkt der Resolution 242 beinhaltet, dass Israel zu verteidigungsfähigen
Grenzen berechtigt ist. Eine Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien von
1949 bzw. zu den Grenzen vor dem Krieg 1967 würde die Verteidigungsfähigkeit,
zumal mit heutiger Waffentechnik, noch weniger gewährleisten, als es schon
jetzt der Fall ist.
Dass Gaza 2006 dennoch geräumt wurde, war ein Goodwill-Akt Israels, um
den Arabern entgegenzukommen – ein strategischer Fehler, wie oben schon erwähnt.
Die Araber lehnen aus vorgenannten Gründen einen Frieden mit Israel ab.
Für die 1949 geflüchteten Araber und ihre Nachkommen muss deshalb
eine innerarabische Lösung gefunden werden. Dafür könnte die
für Deutschland gefundene Regelung nach verlorenem Krieg ein Beispiel sein.
Als Deutschland seinen Angriffskrieg verloren hatte, musste es ein Drittel seines
Territoriums im Osten aufgeben. Damit verloren etwa 13,5 Mio Menschen ihre Heimat
und wurden nach Flucht und Vertreibung im übrigen Deutschland erfolgreich
integriert.
Eine solche Lösung soll aber im Fall Israel kein Beispiel sein, obwohl
die Zahl der arabischen „Flüchtlinge“ nur etwa 650.000 Menschen beträgt
und die umstrittenen Gebiete nur ca. 7.000 qkm umfassen. Die arabischen Nachbarstaaten
hatten Israel im Juni 1967 angegriffen mit dem ausdrücklich von Nasser
und Assad vorher bekannt gegebenen Kriegsziel, den jüdischen Staat zu vernichten.
Es kam jedoch anders: die Angreifer verloren das von Jordanien 1948 widerrechtlich
besetzte „Westjordanland“ (Judäa und Samaria) und den Ostteil Jerusalems
mit dem Tempelberg.
Aus diesem Grunde haben die Araber nach verlorenem Angriffskrieg gemäß
Völkerrecht – wie im Falle Deutschlands – kein Recht die „besetzten“ Gebiete
wieder zu erlangen. Zu fordern ist, dass die in Israel lebenden Araber von den
arabischen Bruderstaaten auch brüderlich aufgenommen und dort integriert
werden – entsprechend dem Beispiel, dass die Siegermächte an Deutschland
exerzierten.
Gemäß dem Völkerrecht sind die „Palästinenser“ kein eigenständiges
Volk, das sich etwa durch eine eigene Sprache, Kultur oder Religion von den
übrigen Arabern unterscheidet. Übrigens ganz im Gegenteil zu den 30
Millionen Kurden, die alle diese Bedingungen für einen eigenen Staat erfüllen,
denen aber ein solcher von der Völkergemeinschaft verwehrt wird. Es hat
auch zu keiner Zeit einen Staat „Palästina“ mit irgend einer Hauptstadt
gegeben – schon gar nicht mit Jerusalem, das heute als Hauptstadt vordergründig
beansprucht wird und vom Islam erst in den 1960er Jahren zum drittgrößten
Heiligtum erhoben wurde. (Wenig überzeugend ist auch die heutige Erhebung
der Al Aqsa Moschee zur drittheiligsten Stätte des Islam, wurde sie doch
erst nach der Eroberung Jerusalems (638 ) und 60 Jahre nach Muhammads Tod zu
einer Moschee gemacht, indem die von Kaiser Justinian erbaute Basilika Santa
Maria entweiht und gewaltsam zu einem „Ort der Niederwerfung vor Allah“ wurde.)
Die meisten der Araber, die jetzt Anspruch auf vermeintliche Siedlungsrechte
in Israel erheben, waren ja erst aus den Nachbarländern nach „Palästina“
eingeströmt, als der wirtschaftliche Aufschwung infolge der jüdischen
Besiedelung auch ihnen Nutzen versprach. So ist ja auch die Einwanderung von
Türken und Arabern nach Europa zu verstehen. Als Mark Twain Ende des 19.
Jahrhunderts das Heilige Land bereiste, fand er dort nur dünn besiedeltes
Land vor, durch das die Nomaden mit ihren Herden streiften, während in
den wenigen Städten eine überwiegend jüdische Bevölkerung
wohnte. Vor allem in Jerusalem, Hebron und Tiberias lebte über Jahrtausende
kontinuierlich eine dort beheimatete jüdische Einwohnerschaft.
Es ist also von allen Seiten betrachtet, geradezu absurd, von einem „Fluch der
(jüdischen) Besatzung“ (im eigenen Land) zu reden, wie es bestimmte Medien
und Organisationen – darunter leider auch kirchliche - immer wieder verbreiten.
Dieses Land ist Gottes besonderes Eigentum, dem Volk Israel zu „ewigem Besitz“
gegeben. Wir leben in einer Zeit der Erfüllung biblischer Prophetie. Das
sollte auch Skeptikern und politischen Gegnern eines so winzigen jüdischen
Staates zu denken geben.
Herbert Nowitzky, 9/2009
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Propaganda gegen Israel auf Kosten eines zwölfjährigen Jungen.
Das an der al-Dura-Geschichte etwas gewaltig verkehrt ist, wurde schon länger vermutet, darüber berichtet dieser Film: http://www.pi-news.net/2008/03/was-geschah-wirklich-mit-mohammed-al-dura/
hier weiterlesen
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Brennpunkt Jerusalem
Montag, 18. August 2008
„Jerusalem gehört uns und nicht euch!“
Der israelische Nahostexperte Mordechai Kedar hat in seinem jüngsten Fernsehinterview
mit dem arabischen Nachrichtensender Al Jazeera die Geduld und Toleranz seiner
arabischen Gesprächspartner auf die Probe gestellt, indem er unmissverständlich
erklärte, dass Jerusalem nicht ein einziges Mal im Koran vorkommt.
Das Gespräch wurde live aus dem Jerusalemer Fernsehstudio des katarischen
Nachrichtensenders an über 50 Millionen Zuschauer in der arabischen Welt
gesendet.
Der arabische Interviewer Jamal Riyan eröffnete das Gespräch unter
Bezugnahme auf die Meldung, dass Israel die Baumaßnahmen in Jerusalem
nicht stoppen will. „Werden damit die letzten Nägel in den Sarg der
israelisch-palästinensischen Verhandlungen geschlagen?“, fragte Jamal
Riyan seinen israelischen Gast.
„Ich verstehe die Frage nicht“, antwortete Kedar. „Warum muss
Israel überhaupt irgendjemanden auf dieser Welt um Erlaubnis fragen, ob
es in Jerusalem bauen darf? Jerusalem ist seit über 3000 Jahren die jüdische
Hauptstadt. Wir haben in dieser Stadt gelebt, als eure Vorväter noch Wein
getrunken haben, die Töchter lebendig begruben und Götzen anbeteten.“
Der arabische Fernsehmoderator reagierte entsetzt auf diese geschichtlich fundierte
Antwort, gab aber nicht nach. „Verzeihung, Herr Kedar! Wenn sie über
Geschichte reden wollen, dann lassen Sie uns über den Koran diskutieren.
Sie können nicht die Existenz Jerusalems im Koran dementieren! Ich bitte
sie daher, die Gefühle der Araber und Moslems zu berücksichtigen“,
erklärte Riyan.
„Aber Jerusalem wird im Koran gar nicht erwähnt“, wiederholte
Mordechai Kedar gegenüber seinem arabischen Gesprächspartner. Riyan
wurde daraufhin wütend und versuchte einen Vers aus dem Koran zu zitieren,
der islamischer Interpretation gemäß auf Jerusalem weist. „Der
Koran erwähnt nicht ein einziges Mal Jerusalem“, wiederholte Kedar
zum dritten Mal.
Stimmt, im Koran wird an keiner einzigen Stelle die Stadt oder der Name Jerusalem erwähnt.
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Zwischenruf:
Landabgabe
Wie immer macht man auch heute offenbar die Rechnung ohne den Wirt, den G”tt Israels!!
Benjamin Netanjahu hat aus der Vergangenheit was gelernt und wird den gleichen Fehler nicht nochmals machen. Daher wird er wieder der neue PM Israels werden!!
Wer
Israels Land abgibt, teilt oder entsprechende Teilungsverträge schließt, lebt
gefährlich, auch wenn es Israels Könige sind!!
1) Menachem Begin - 1983 Sinai abgegeben,
Rücktritt nach plötzlicher Schwermut.
2) Jizchak Rabin
- Oslovertrag 1993 (Gaza- Jericho Abk.) gab Jericho ab u. wollte Judäa,
Samaria und Jerusalem abgeben, ermordet 1995. (Hiob 34:23-28)
3) Shimon Peres - unterschrieb mit das Gaza/Jericho
Abk. u. wollte Golan u. Jerusalem abgeben. Bei vorzeitigen Wahlen 1996
gegen B. Netanjahu gescheitert. Auch hat er danach gegen Moshe Katsav die
Wahl um das Präsidentenamt verloren.
4) Benjamin Netanjahu - ( Wye Abkommen), gab
Großteil von Hebron ab und verlor daraufhin die Wahl gegen Barak 1999.
5) Ehud
Barak - Clintonplan (Camp David) wollte 97% v. Judäa u. Samaria
u. halb Jerusalem abgeben. Rücktritt
12/2000 u. verlor gegen Sharon die Wahl 2/2001.
6) Ariel Sharon - Rückzug aus Gaza und Nordsamaria.
Er hatte vor 20 weitere Siedlungen und zuletzt bis zu 92 % des Westjordanlandes
abzugeben. Seit Anfang 2006 durch Schlaganfall nicht mehr im Amt – liegt im
Koma. Und das genau 90 Minuten nach seiner "zur Papierbringung"
des Willens, das Biblische Urland abzugeben.
7) Ehud Olmert ist wahrscheinlich der Nächste
der scheitern wird!!!
8)
Zipi Livny, gescheitert, keine Regierung zusammengebracht. Sie konnte nicht
versprechen, kein Land abzugeben.
Stand: Mai 2007
Neuer Stand (7) 02.2009: Ist inzwischen gescheitert Er wollte ebenfalls
Land abgeben wollte.
Schauen wir auf Benjamin Netanjahu...
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Bitte besuchen Sie die sehr informative Seite von Daniel Pipes:
http://www.danielpipes.org/7464/obama-israel-into-the-abyss
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http://www.israelheute.com/default.aspx?tabid=107
05.09.2009
Was ist das Besondere an Israel?
Die Juden sind nicht besser als alle anderen Menschen – aber auch nicht
schlechter als andere. Nur weil das jüdische Volk von Gott auserwählt
ist (5. Mose 7,7) und Er sie „nie verwerfen wird, was sie auch begangen
haben“ (Jeremia 31,37), führt Gott die Juden wieder in ihre biblische
Heimat zurück, denn Volk und Land gehören zusammen.
Ohne das Land verkümmerten die Juden in der Fremde zur Spottfigur und ohne
das jüdische Volk wurde das Land zur Wüste. Jetzt, wo beide wieder
zusammen sind, blühen Volk und Land wieder auf.
Der biblischen Verheißung aus Hesekiel 36,22-26 gemäß kehren
die Juden jetzt wieder nach Zion zurück:
„So hat der HErr gesprochen: Nicht um euretwillen, Haus Israel, greife
ich ein (helfe ich euch), sondern um meines heiligen Namens willen, den ihr
unter den Heidenvölkern überall entehrt habt, wohin ihr gekommen seid.
So will ich meinen großen Namen, der unter den Heiden entheiligt worden
ist, weil ihr ihn unter ihnen entheiligt habt, wieder zu Ehren bringen, damit
die Heiden erkennen, dass ich der HErr bin – so lautet der Ausspruch Gottes
des HErrn – wenn ich mich vor ihren Augen an euch als den Heiligen erweise,
indem ich euch aus den Heidenvölkern heraushole und euch aus allen Ländern
der Erde sammeln und euch in euer Land zurückbringen werde. Dann will ich
reines Wasser über euch sprengen, damit ihr rein werdet von all euren Befleckungen.“
Obwohl Gott hier unmissverständlich sagt, dass die Juden Seinen heiligen
Namen überall, wohin sie gekommen sind, entehrt haben, greift Er dennoch
ein, um Sein Volk zu retten, um damit Seinen heiligen Namen vor den Augen der
Heiden zu rehabilitieren. Und das geschieht darin, dass Er die Juden aus allen
Ländern der Erde, wohin sie fast 2000 Jahre lang verstreut waren, herausholt
und in ihr Land zurückbringt. Es gibt Theologen, die meinen, diese Verheißung
habe sich bereits mit der Heimkehr der Juden aus Babylon erfüllt. Das kann
nicht sein, denn damals kehrten sie aus nur einem Land nach Zion zurück.
Hier aber spricht Gott von einer Heimkehr der Juden aus allen Ländern der
Erde.
Ebenso ist das „ich will euch in EUER Land ZURÜCKbringen“ zu
berücksichtigen, denn das EUER ist ein besitzanzeigender Begriff, wem das
Land gehört. Es gehört demnach nicht den Palästinensern, sondern
dem jüdischen Volk, dem Gott dieses Land auf ewig gegeben hat. Daraufhin
weist auch das „ZURÜCKbringen“. Gott bringt Sein Volk dorthin
zurück, von wo aus Er es zerstreut hat (Jer. 31,10), und das war nicht
Polen oder die USA, sondern allein das Land Israel.
Wenn Gott Sein Volk nach Zion zurückgeführt hat, reinigt Er es von
all seinen Sünden und gibt ihm ein neues Herz und einen neuen Geist, so
dass es nach Seinen Satzungen wandelt und Seine Weisungen beachtet und für
immer im Lande wohnen bleibt.
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05.09.2009
60 Jahre: Das Geheimnis der Qumran-Schriftrollen
Es wird wohl für immer ein Geheimnis bleiben, warum im Frühling 1947
Muhammed edh-Dhib vom Stamm der Ta’amira- Beduinen den Steilhang an der
Westküste des Toten Meeres herabkletterte.
Suchte er wirklich nur seine Ziege, oder hielt er Ausschau nach einem passenden
Versteck für Schmuggelware, die die Beduinen in jenen Tagen von Jordanien
nach Palästina brachten? Wie auch immer, er hat einen Stein ins Rollen
gebracht, der bis heute weltweit Forscher und die breite Öffentlichkeit
in Atem hält.
Als Muhammed etwa 1,5 km nördlich der uralten Ruine Qumran eine
besonders kleine Höhlenöffnung entdeckte, warf er auch hier einen
Stein hinein. Er hörte, wie Ton zerschellte. In der Höhle
sah er 45 Tonkrüge, die sorgsam aufgereiht an der Wand standen. Sein Steinwurf
hatte einen der 60 cm hohen Krüge zerschlagen. Sollte er einen verborgenen
Schatz entdeckt haben? Aber welche Enttäuschung! Er fand nur einige fürchterlich
verklebte und angeschwärzte Lederrollen in den Tonkrügen. Er schaffte
einige davon heim ins Lager, doch mit den Schriftzeichen auf den alten Rollen
wusste keiner seiner Stammesbrüder etwas anzufangen.
Monate später verkauften sie ihren Fund an Erzbischof Athanasius Yeschue
Samuel von der syrisch-orthodoxen Gemeinde, der 92 Dollar dafür zahlte.
Dieser versuchte monatelang herauszubekommen, was er eigentlich angekauft hatte,
da er die alten Schriftzeichen nicht entziffern konnte. Als er im Februar 1948
auf den jungen amerikanischen Bibelgelehrten Dr. Trever traf, erkannte dieser
sofort, dass es sich bei den Schriftrollen um einen wahren Bibelschatz handelt.
Einige Jahre später bezahlte der Staat Israel dem Bischof 250.000 Dollar
für seine Rollen!
Die längste der Schriftrollen stellte sich als Abschrift des Prophetenbuches
Jesaja heraus. Der Form der Buchstaben nach musste die Rolle aus dem
1. oder 2. Jh. v. Chr. stammen. Mit dieser Schriftrolle hat man die älteste
komplette Abschrift eines biblischen Buches auf Hebräisch vorliegen. Ein
Traum aller Textforscher ging damit in Erfüllung. Die Datierung der Jesajahandschrift
auf das 2. bis 1. Jh. v. Chr. ist 1991 und 1994 durch radioaktive Tests bestätigt
worden. Bis heute stellt die so genannte große Jesajarolle vom Toten Meer
eine Sensation dar.
Bis zu den Funden von Qumran stammten die ältesten vollständigen hebräischen
Bibelhandschriften aus dem 10. Jh. Es war höchst umstritten, wie zuverlässig
der üblicherweise benutzte Text des Alten Testaments tatsächlich war,
der auf den mittelalterlichen so genannten masoretischen Texten beruhte. Mit
der Jesajarolle aus dem 2. Jh. v. Chr. hatte man nun ein Buch des Alten Testaments
vollständig vorliegen, das um über 1000 Jahre älter war, als
die mittelalterlichen Handschriften. Eine absolute Sensation!
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