17.01.12
Zitat "Zum
Tode verurteilter Pastor bleibt standhaft
Der iranische Geistliche, Pastor Youcef Nadarkhani, erkennt Mohammed nicht als
„Boten Gottes“ an.
London (idea) – Der wegen seines christlichen Glaubens zum Tode verurteilte
iranische Pastor Youcef Nadarkhani bleibt standhaft: Obwohl ihm die Justizbehörden
eine „Brücke“ bauen, um sein Leben zu retten, macht er keine
Zugeständnisse im Glauben.
Nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity Worldwide
(CSW/London) ist dem Inhaftierten die Freilassung in Aussicht gestellt worden,
wenn er eine Aussage mache, dass er Mohammed als „Boten Gottes“
ansehe. Doch der 35-jährige Leiter einer 400 Mitglieder zählenden
christlichen Untergrundgemeinde habe dieses Angebot ausgeschlagen. Nadarkhani
war am 22. September 2010 wegen „Abfalls vom islamischen Glauben“
und der „Verbreitung nicht-islamischer Lehre“ zum Tode durch den
Strang verurteilt worden. Das Urteil wurde im Juli 2011 vom Obersten Gericht
bestätigt, aber noch nicht vollstreckt..." Zitat Ende
http://www.idea.de/index.php?id=1507&tx_ttnews[tt_news]=101692&cHash=4a5b4805a401ee853ba75135ac786fed
____________________________________________________________________________________
14.10.11
http://www.pro-medienmagazin.de/nachrichten.html?&news%5Baction%5D=detail&news%5Bid%5D=4549
______________________________________________________________________________________
29.09.2011
Zitat
" Eilprotest: Iranischer Pastor kann jederzeit gehenkt werden
Das Todesurteil gegen den iranischen Pastor Youcef Nadarkhani ist bestätigt.
CDU-Generalsekretär appelliert an iranischen Botschafter: Hinrichtung verhindern
Teheran/Frankfurt am Main (idea) – Die Zeit für Proteste drängt:
Bereits am 29. September könnte der iranische Pastor Youcef Nadarkhani
gehenkt werden. Wegen „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ und „Abfall
vom islamischen Glauben“ ist der 35-jährige Leiter einer 400 Mitglieder
zählenden Untergrundgemeinde zum Tode verurteilt worden. Nur wenn er sich
vom christlichen Glauben lossagte, könnte er sein Leben retten. Das geht
aus einer Gerichtsentscheidung im Wiederaufnahmeverfahren hervor. Das Gericht
in Gilan untersuchte, ob Nadarkhani vor seinem Glaubenswechsel Muslim gewesen
sei; dies wurde festgestellt und damit auch das Todesurteil bestätigt.
In der Islamischen Republik Iran gilt das islamische Religionsgesetz, die Scharia,
das den „Abfall vom Islam“ mit dem Tode bedroht." Zitat Ende
Quelle: http://www.idea.de/index.php?id=1507&tx_ttnews[tt_news]=98802&cHash=9347fe7844d5b72cf90fe54258a88dd0
_______________________________________________________________________________________
Zwei
iranische Ehepaare „Gefangene des Monats Februar“
Zitat "Frankfurt am Main/Wetzlar (idea) – Zu „Gefangenen des
Monats Februar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte
(IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea zwei iranische Ehepaare
benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen.
Es handelt sich um Pastor Vahik Abramian (44) und seine Frau Sonia Keshish Avanessian
(37) sowie Arash Kermajani (28) und seine Frau Arezo Teymouri. Sie gehören
nach Informationen der Menschenrechtsorganisation Middle East Concern (Loughborough/Mittelengland)
zu neun Christen, die am 4. September in der westiranischen Stadt Hamadan verhaftet
wurden. Die Ehepaare sind dort nach wie vor im Gefängnis. Alle vier Personen
mussten die ersten 40 Tage in Einzelhaft verbringen."
________________________________________________________________________________________
Wer mehr Informationen über das Islamische Recht, die Scharia haben möchte, der besuche bitte folgende Webseite:
_________________________________________________________________________________________
Die "Welt" ist eine der wenigen Zeitungen, welche sich intensiv mit dem Thema "Islam" auseinandersetzt.
Hier finden Sie sehr lesenswerte
Artikel:
http://www.welt.de/debatte/kolumnen/Iran-aktuell/article7789307/Khomeinisten-fordern-islamische-Weltregierung.html
__________________________________________________________________________________________
25.05.2010
Iran spricht angeklagte Christinnen frei
Teheran (idea) – Zitat "Zwei
iranische Christinnen, die fast neun Monate wegen ihres Glaubens in Haft waren,
sind am 22. Mai von allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Sie haben inzwischen
das Land mit unbekanntem Ziel verlassen.
Der 28-jährigen Maryam Rostampour und der 31-jährigen Marzieh Amirizadeh
waren „Abfall vom Islam“, staatsfeindliche Aktivitäten und
die Teilnahme an illegalen Versammlungen vorgeworfen worden. Damit sind in der
Islamischen Republik christliche Untergrundgemeinden gemeint. Die beiden Frauen
saßen im berüchtigten Teheraner Evin-Gefängnis in Haft."
Zitat Ende
http://www.idea.de/nachrichten/detailartikel/artikel/iran-spricht-angeklagte-christinnen-frei.html
http://www.igfm.de/Detailansicht.384+M5f2976a810c.0.html
____________________________________________________________________________________
09.03.2010
Blickpunkt des Monats: IranChristenverfolgung im Iran
Nach Nordkorea ist der Iran das Land, in dem Christen am stärksten verfolgt
werden. In diesem Jahr belegt die Islamische Republik Platz 2 des Open Doors-Weltverfolgungsindex.
Besonders eine Gruppe von Gläubigen lebt dort gefährlich: ehemalige
Muslime, die jetzt Jesus Christus nachfolgen.
Religionswächter halten Ausschau nach ihnen. Bei Hausdurchsuchungen abgeführte
Konvertiten werden verhört, bedrängt und misshandelt, um etwa die
Namen von anderen Hausgemeindechristen zu erpressen. Wer freikommt, wird weiter
bespitzelt. Doch von einigen Gefangenen fehlt bis heute jede Spur. Ob sie noch
leben, ist unbekannt.
Todeswürdiges
Verbrechen
Christen sind eine kleine Minderheit im Iran. Wenngleich das Hardliner-Regime
ethnische Gemeinden - etwa aus assyrischen oder armenischen Christen – anerkennt,
stellt es doch jenen nach, die es gewagt haben, den Islam zu verlassen. Der
ist Staatsreligion im Iran. Der christliche Glaube soll unter den muslimischen
Iranern nicht verbreitet werden. Denn kein Muslim darf den für sein Leben
vorbestimmten Weg des Islam verlassen. Sonst gilt er als Verräter des Islam
- als Abtrünniger, der zurückgebracht werden muss. Die Scharia, das
islamische Recht, sieht für Apostasie die Todesstrafe vor. Ehemalige Muslime
können demnach wie Schwerverbrecher bestraft werden - nur, weil sie selbst
entschieden haben, woran sie glauben.
Christenverfolgung in Iran - Werden Sie aktiv!
Unterstützen Sie verfolgte Christen im Iran und melden Sie sich an zur
Gebetskampagne "Gefährlicher Glaube". Helfen Sie damit den mindestens 250.000
Christen im Iran, darunter schätzungsweise 125.000 mit muslimischer Herkunft.
Ihre Hilfe ermutigt und stärkt sie.
http://www.opendoors-de.org/verfolgung/blickpunkt_laender/blickpunkt_iran/
http://www.n24.de/news/newsitem_5863066.html
______________________________________________________________________________________________
Update 24.02.2010
Aufgrund internationaler Protestaktionen hat die Justiz die beiden zum Christentum übergetretenen Frauen Maryam und Marzieh vorübergehend aus ihrer Haft entlassen. Das endgültige Urteil ist jedoch nicht gefällt. Nach wie vor droht ihnen eine Haftstrafe.
Proteste haben die Freilassung von Maryam und Marzieh bewirkt. CDhz. Die beiden vom Islam zum Christentum übergetretenen Frauen Maryam Rostampour und Marzieh Esmaeilabad sind am 5. März 2009 wegen Glaubensabfall verurteilt worden. Polizisten drangen damals in Maryams und Marziehs Wohnung ein, beschlagnahmten ihren Besitz, nahmen sie fest, befragten sie stundenlang, schleppten sie von einer Hafteinrichtung zur nächsten. Mit akutem Schlafmangel standen die Frauen dann am 18. März das erste Mal vor dem Teheraner Revolutionsgericht. Von den beiden Frauen wurde verlangt, dass sie ihren christlichen Glauben aufgeben müssten, falls sie freikommen wollten. Weil sie sich weigerten, steckte man sie in das berüchtigte Evin-Gefängnis. Während ihrer Haft haben beide sehr stark abgenommen. Marzieh leidet an Bauch-, Rücken“ und Kopfschmerzen sowie an Zahnfleischentzündung. Als die zweite Anhörung der beiden Frauen durch ihren Ankläger am 9. August stattfand, waren sie bereits fünf Monate in Haft. Der Ankläger stellte die beiden erneut vor die Wahl. Sie blieben standhaft in ihrem Glauben und nahmen die Haftverlängerung in Kauf.
28.08.2009
„Wer die Religion verlässt, den tötet!“
Seit März 2009 sind Mariam und Marzieh im berüchtigten Teheraner Gefängnis Evin inhaftiert. Zunächst mit 25 Frauen in einer (!) Zelle. Dann in Einzelhaft, wo sie mit verbundenen Augen verhört wurden. Ihr Verbrechen? Sie waren Muslime und konvertierten zum christlichen Glauben.
Besonders beunruhigend finden wir die Tatsache, dass gegen Mariam und Marzieh wegen „Abfall vom Islam“ ermittelt wird.
Das iranische Gesetz sieht für den Abfall vom Islam lebenslange Haft bzw. die Todesstrafe vor.
Ausserdem fordert §225.10 des Gesetzesentwurfes für Frauen: „An den fünf täglichen Gebetszeiten muss sie ausgepeitscht werden und ihre Lebensqualität und die Menge des Essens, der Bekleidung und des Wassers muss herabgesetzt werden, bis sie Reue zeigt.
Am 9. August 2009 war der erste Tag vor Gericht. Der stellvertretende Staatsanwalt Haddad forderte die beiden Frauen unter großem Druck auf, schriftlich und mündlich ihrem christlichen Glauben abzuschwören. Nach gesicherten Informationen muss es bewegend gewesen sein, wie sich die beiden Frauen sogar mit Herrn Haddad anlegten und immer wieder betonten, dass sie nichts bereuen und dem Glauben an Christus nicht abschwören. Wie wird das Urteil ausfallen?
Sabatina fordert die sofortige Freilassung von Maryam und Marzieh!
Deshalb haben Sabatina und die IGFM (Internationale Gesellschaft für Menschenrechte) eine Intitative für die beiden jungen Frauen gestartet. Mit einem Offenen Brief an die iranische Botschaft und einer Unterschriftenaktion möchten wir, gegen die Todesstrafe von Mariam und Marzieh protestieren und ihre Freilassung erreichen.
Abdruck mit freundlicher Genehmigung von:
____________________________________________________________________________________
Zwei
seit fünf Monaten eingesperrte Christinnen sollten ihrem
Glauben abschwören und zum Islam zurückkehren. Doch sie blieben standhaft.
Die 27-jährige Maryam Rostampour und die 30-jährige
Marzieh Amirizadeh Esmaeilabad stammen aus muslimischen Familien.
Seit ihrer Verhaftung am 5. März sind sie in Teheran im berüchtigten
und überfüllten Evin-Gefängnis gefangen. Ihnen werden staatsfeindliche
Aktionen und illegale Versammlungen vorgeworfen. In einer kurzen Verhandlung
am 9. August befragte der Richter sie nach ihrer Religion. Darauf antworteten
die Frauen: „Wir lieben Jesus. Und ja, wir sind Christen. Wir wurden in eine
muslimische Familie hineingeboren, aber wir waren keine Muslime.“ Der Richter
wies sie an, darüber nachzudenken, ob sie ihrem Glauben an Jesus abschwören
und zum Islam zurückkehren wollen. Doch die Frauen weigerten sich und blieben
Jesus treu. Das könnte bedeuten, so iranische christliche Beobachter, dass
Maryam und Marzieh für lange Zeit im Gefängnis bleiben könnten.
Christinnen geht es sehr schlecht
Wie die Organisation International Christian Concern berichtete, gehe es Maryam
und Marzieh gesundheitlich schlecht. In den vergangenen fünf Monaten haben
die Frauen sehr viel Gewicht verloren. Marzieh leitet unter Rückenschmerzen,
einer Zahninfektion und starken Kopfschmerzen. Sie braucht Medikamente, die
ihr verweigert werden.
Quelle: CSI
______________________________________________________________________________________________
Das
Regime im Iran geht hart gegen Christen bzw. ehemalige Muslime vor.
Open Doors bittet weltweit dringend um Gebet. Anlass sind unter anderem die
jüngsten Verhaftungen von über 30 Hausgemeindechristen in den vergangenen
zwei Wochen, allesamt ehemalige Muslime. Die islamische Republik ist ein Schwerpunktland
der dreijährigen Gebets- und Hilfskampagne „Gefährlicher Glaube“ für
Christen in islamischen Ländern.* Wie der Informationsdienst Compass Direct
berichtete, wurden in Rasht im Norden des Landes am 29. Juli bzw. 30. Juli acht
Christen festgenommen. Sieben kamen wieder frei. Ein Mann sitzt noch im städtischen
Gefängnis.
Hausgemeinde gestürmt
Am 31. Juli stürmten Polizisten ein Treffen
von 24 Christen in der Ortschaft Amameh, 25 Kilometer nördlich
von Teheran. Die ehemaligen Muslime hatten sich in einem Privathaus versammelt.
Einzeln seien dann die Männer und Frauen zu ihren Wohnungen gefahren worden,
so ein christlicher Informant, der anonym bleiben möchte. Dort beschlagnahmte
die Polizei ihre Ausweise, Dokumente, Bargeld, CDs, Computer und Mobiltelefone.
Die meisten Verhafteten kamen nach Verhören am Abend wieder frei. Sieben
sind noch gefangen. Ihr Schicksal ist ungewiss.
Familie eingeschüchtert
Bei den Gefangenen handelt es sich um Shahnam Behjatollah
und die unter den Namen Shaheen, Maryam, Mobinaa, Mehdi, Ashraf und
Nariman bekannten Christen. Ihre Angehörigen wurden ebenfalls
verhört. Ihnen wurde mitgeteilt, für eine Kaution zu sorgen. Gegen
den 34-jährigen Behjatollah wurde Haftbefehl erlassen, der seiner Familie
mit den Worten gezeigt wurde ‚Wir wissen alles über ihn'. Behjatollah ist
verheiratet und hat eine 6-jährige Tochter. Erneut wurden einige der bereits
entlassenen Christen nahe Teheran am 7. August festgenommen. „Sie brachten sie
für Verhöre über ihre Hausgemeinde zur Geheimpolizei“, so der
Informant gegenüber Compass Direct. Im Iran ist der Islam Staatsreligion.
Von den 71 Millionen sind 99 Prozent Muslime. Unter den rund 250.000 Christen
gibt es schätzungsweise 100.000 Konvertiten aus dem Islam.
Konvertiten in Gefahr
Die jüngsten politischen Ereignisse im Iran brachten eine neue Phase des
Erstarkens der totalitären Diktatur, schrieb Dr. Wahied Wahdat-Hagh in
der Wochenzeitung Rheinischer Merkur (Bonn) „Der Druck auf die Christen wächst
in dem Moment, in dem ausländischen Medien etwa die Schuld an Unruhen gegeben
wird, die infolge der Wahlfälschungen ausgebrochen sind.“ Aufgrund von
Kontakten zu europäischen oder US-amerikanischen Kirchen werfe die iranische
Regierung Christen häufig sogar Auslandsspionage vor. Wahdat-Hagh ist Mitarbeiter
der European Foundation for Democracy in Brüssel. Nach wie vor würden
aus dem Islam konvertierte Christen verhaftet und verurteilt. Laut der Internetagentur
"Roozonline“ befinden sich derzeit mindestens 50 Christen in iranischen
Gefängnissen, unter anderem in Teheran, Schiras, Maschad, und Urumije.
Quelle: Open Doors
___________________________________________________________________________________________
Eingestellt am 14.08.09
Hier sehen Sie einen Film, der das kurze bewegte Leben eines Mädchens in der islamischen Mullahkratie zeigt.
Mit 13 wollte sie ein eigenbestimmtes Leben führen, mit 16 wurde sie an einen Baukran aufgehängt und getötet. Sie hatte in den Augen der Mullhs ein todeswürdiges Verbrechen begannen. Sie wollte sich nicht in das islamische Frauenkorsett zwingen lassen und frei sein.
Diese Dokumentation ist nichts für schwache westliche Nerven. Diesen Film sollten sich nur Menschen ansehen, die bereit sind für die Frauenrechte
der Unterdrückten zu kämpfen!
http://www.archive.org/details/die_story_Iran_Galgen_fuer_eine_16_Jaehrige_07.02.28_20-15_ardein
__________________________________________________________________________________________
20.08.09
Unter dem Motto „Religionsfreiheit ist ein Menschenrecht“ rief die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e. V. gemeinsam mit der Bürgerbewegung PAX Europa e. V. zu einer Mahnwache vor der Iranischen Botschaft in Berlin auf. Anlass war die Inhaftierung zweier junger Iranerinnen, denen für ihre Abkehr vom Islam und ihrer Konvertierung zum Christentum die Todesstrafe droht. 120 Teilnehmer folgten dem Aufruf. Bemerkenswert waren einige Christen, die mit 2m hohen Holzkreuzen mehr als 600 km angereist waren, um an diese Mahnwache teilzunehmen.
Die Berliner Polizei nahm den Tage zuvor veröffentlichten Aufruf von Linksextremisten, die Versammlung „anzugreifen“ ernst und war deshalb gleich mit drei Einsatzwagen gekommen. Glücklicher Weise blieb für sie am Ende nicht viel zu tun, denn kein einziger gewaltbereiter Linksextremist war zur Veranstaltung gekommen, lediglich zwei linke Blogger waren als Beobachter gekommen. Ohnehin hätte es ein merkwürdiges Bild gegeben; denn unter den friedlichen Teilnehmern, zumeist Christen, waren auch einige ehemalige Muslime, die den Islam von seiner unmenschlichsten Seite selbst kennen gelernt haben.
Das Erzbistum Berlin entsandte in Vertretung Ihres verhinderten Kardinals, ihren Islambeauftragten Pater Alois Schmid, der Grußworte vom Berliner Erzbischof Kardinal Sterzinsky überbrachte. In seinem Grußwort betonte er die Wichtigkeit der Religionsfreiheit als elementares Menschenrecht.
Der Berliner Abgeordnete und Mitglied des Bundesvorstandes von BPE, René Stadtkewitz, wies in seiner Rede auf die gesellschaftspolitische Ideologie, der menschenverachtenden Intoleranz gegenüber Anders- und Nichtgläubigen und den absolutistischen Weltherrschungsanspruch des Islams hin, sprach von der „Diktatur des Islams“ und wies erneut auf die Inkompatibilität mit dem hiesigen Werte- und Rechtssystem hin.
Später verlass er Grußworte des Beauftragten der Bundesrepublik für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Günter Nooke. Der Menscherhechtsbeauftragte betonte, er sei „zutiefst davon überzeugt, dass in einer Gesellschaft, die eine freie Wahl des Glaubens, einen Glaubenswechsel und eine freie Ausübung des Glaubens nicht zulässt, die Menschenrechte insgesamt bedroht sind.“
Dies bestätigte auch ein Teilnehmer, der seine atheistische Grundüberzeugung betonte. Man müsse nicht religiös sein, um zu erkennen, wie intolerant und menschenverachtend die Ideologie des Islams gegenüber Nicht-Muslime ist.
Für die IGFM erklärte Wilfried Puhl-Schmidt, der zugleich Mitglied im Vorstand der Bürgerbewegung Pax Europa ist, dass er bedaure, dass die Medien insgesamt über das Unrecht im Islam zu wenig berichten. Er wies darauf hin, dass Andersgläubige auch in anderen islamischen Ländern verfolgt und bedroht sind. Selbst in der Türkei. Er beklagte, dass beispielsweise dem Fall der fürchterlich ermordeten Mulima Marva, dessen Mörder selbstverständlich hart bestraft werden müsse, in den Medien sehr viel Raum gegeben wurde, während gleichzeitig der Ermordung eines christlichen Geschäftsmannes in der Türkei, der nach Einlassung von Zeugen und des Mörders selbst, einzig und allein deshalb stattfand, weil der Mann Christ war, kaum von den Medien aufgegriffen und deshalb weitgehend im Dunkeln blieb. Einzig die türkische Zeitung „Milliyet“ berichtete vollständig über den Vorfall und mahnte, dass dieser Mord „nur die Spitze des Eisbergs“ sei. Puhl-Schmidt erinnerte an weitere Christen, die in der Türkei wegen Ihres Glaubens ermordet wurden. So auch an den deutschen Theologen, der dabei war, die Bibel neu in die türkische Sprache zu übersetzen.
Er zitierte den Vorsitzenden der türkischen Bischofskonferenz, Bischof Luigi Padovese, der darauf verwies, dass Christen in der Türkei die gleichen Rechte haben müssen, wie Muslimen in anderen Ländern gewährt werden und dass diese Forderungen für alle Länder gelten müsse.
Anschließend verlas auch er Grußworte u. a. den zugeleiteten Text vom Büro des Ratsvorsitzenden der evangelischen Kirche, Herrn Bischof Dr. Wolfgang Huber, vom Geschäftsführer der IGFM, Herrn Hafen, sowie vom Vorstand der Christian Solidarity International.
Ergreifend war der Vortrag von Frau Schulz, die eine Mitschrift des ersten Verhandlungstages im Prozess gegen Maryam Rostampour und Marzieh Amirizadeh Esmaeilabadim verlas. Ergreifend dabei war zu hören, wie mutig und selbstbewusst die beiden jungen Frauen nach ihrer fast sechsmonatigen Haft in unmenschlichen Verhältnissen auf die unfassbaren Fragen reagiert haben.
Wilfried Puhl-Schmidt ist sich sicher, dass sie ihre Kraft direkt aus ihrem christlichen Glauben schöpfen und fand zwei passende Sätze aus der Bibel.
So sah es auch Herr Dr. Link von der Stefanus-Stifung, der sein Engagement mit seinen christlichen Glauben begründete. Er betonte die Gleichheit aller Menschen ob Christen, Juden, Muslime oder Anhänger anderer Religionen.
Joachim Swietlik (stellv. Landesvorsitzender BPE) beklagte in seiner Rede die Doppelmoral von Politikern verschiedener Parteien, wenn es um das Thema Islam ginge. Für ihn ist es unverständlich, dass sich über den tragischen Fall noch kaum ein Politiker geäußert habe. Er forderte stellvertretend für alle Anwesende die sofortige Freilassung der beiden jungen Frauen.( Mitschrift der Rede ).
Abschließend forderten die Teilnehmer übereinstimmend die Achtung der Menschenrechte auch im Islam. Alle Politiker und Medien wurden aufgefordert, sich für das Leben und die Freiheit der beiden Frauen einzusetzen. Puhl-Schmidt und Stadtkewitz zogen aus ihr bisheriges gemeinsame Vorgehen eine positive Bilanz. Wenn gleich dieser Fall öffentlich vielmehr wahrgenommen werden müsse, um den Druck auf das Unrechtssystem im Iran zu erhöhen, habe ihr Einmischen möglicher Weise schon heute Positives bewirkt. So haben sich die Haftbedingungen geringfügig verbessert und den beiden Frauen wurde nunmehr ein Rechtsanwalt zugestanden. In wie weit hier jedoch nur der Schein trügen soll, ist nicht bekannt. Dennoch, es müsse alles getan werden, um auf dieses Schicksal aufmerksam zu machen und die Hinrichtung zu verhindern. IGFM und BPE werden sich weiterhin gemeinsam für die beiden Iranerinnen einsetzen und erst dann aufgeben, wenn sie frei sind.
weitere Bilder:
Pater Alois Schmid (Erzbistum Berlin)

Danke an die Initiatoren von: